#Poststation
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オオツジュク
大津宿(おおつじゅく)は、東海道五十三次の53番目の宿場町で、江戸から数えて5番目の宿場町でもありました。現在の滋賀県大津市中心部に位置し、琵琶湖の南端近くにありま��。 大津宿は、古代から交通の要衝として栄えた町で、江戸時代には東海道の宿場町としてさらに発展しました。琵琶湖の水運と陸上の交通が交差する要所であり、京都と江戸を結ぶ重要な宿場町として繁栄しました。
手抜きイラスト集
#大津宿(東海道53次)#Otsu Post Station (53 Stations on the Tokaido)#Stazione di posta di Otsu (53 stazioni sulla Tokaido)#Estación de correos de Otsu (53 estaciones en el Tokaido)#Poststation Otsu (53 Stationen auf dem Tokaido)#Poste de Otsu (53 stations sur le Tokaido)#手抜きイラスト#Japonais#bearbench#art#artwork#illustration#painting
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#itonlyliquifiesit#theheatforcefullycalmsmybodybutdoesnotridmeofthedespair#i did a thing#poststats#photo#pic#upload
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Namibia 2023/24 - Tag 30
Herrschaften und Oukies!
Unser letzter Tag in Namibia startet mit einer großen Überraschung: unser treuer Hilux hat einen respektablen Platten hinten links.
Zum Glück hatten wir unsere Zimmer nicht nur bis zum Morgen gebucht, sondern noch zusätzlich als Tageszimmer, da der Abflug erst heute Abend stattfindet.
Micha bespricht während des Frühstücks das Malheure mit Andreas und Rüdiger, die umgehend auf das versierte Team der Farmarbeiter verweisen.
Neben der Bar befindet sich die improvisierte Autowerkstatt (wer einen Defender besitzt, braucht eine eigene Werkstatt). Die Preisliste der Dienstleistungen, die im Angebot stehen, befindet sich am Kühlschrank der Bar.
Am Ende kostet uns die Reparatur des Reifens (ein dickes Loch, dass wir uns auf den letzten Metern der Anfahrt eingefangen haben müssen) sowie die komplette Reinigung des Autos gerade einmal zusammen 280 N$ (umgerechnet keine 15 Euro).
Micha gibt den flotten Jungs noch ein dickes Trinkgeld und strahlend fahren sie den blitzblanken, wie neu aussehen, Hilux vor unseren Zimmerkomplex.
Diese Rechnung brauche ich, trotz abgeschlossener Reifen & Scheibenversicherung, gar nicht einreichen. Der Aufwand dafür lohnt nicht.
Da die Jungs noch mit dem Wagen beschäftigt sind und wir bis zur Abreise am Nachmittag noch ausreichend Zeit haben, holen wir noch die Farmrundfahrt nach, die gestern wegen des Gewitters ausfallen musste.
Leider standen, wegen anderweitiger Verpflichtungen, Andreas und Rüdiger nicht zur Verfügung, so dass die Fahrt von 2 weiteren, sehr jungen Angestellten durchgeführt wurde.
Mit von der Partie war eine junge Familie aus Belgien, Ersttäter für Namibia und total überwältigt von diesem Land.
Das war in sofern sehr unglücklich, da nun die Tour ausschließlich in englischer Sprache stattfand und meine Mutter natürlich kein Wort verstand, weswegen wir immer unterbrechen und übersetzen mussten.
Die Gästefarm Otjisazu liegt mitten in der Natur und ist nach der dort gewesenen Siedlung benannt, deren Geschichte bis ins Jahr 1872 zurückreicht.
Otjisazu heißt in der Hererosprache Platz der roten Ochsen. 1872 wird Otjisazu Missionsstation der Rheinischen Missionare. Sie leisten mühsame Pionier- und Bekehrungsarbeit in der Deutschen Kolonie.
Ziel war es, die Herero und Mbanderu unter Häuptling Kukuri zum christlichen Glauben zu bekehren. Schon die Anreise damals war abenteuerlich, 12 Ochsen zogen den Karren über die Berge, bis der richtige Platz für die Missionarsstation gefunden wurde.
Johann Jakob Irle blieb mit seiner Frau 31 Jahre auf Otjisazu. In dieser Zeit gewann er tiefe Einblicke in das Leben und die Traditionen der Herero, was ihn zum besten Kenner der Herero-Kultur seiner Zeit machte.
Als sich die Herero 1904 gegen die deutsche Kolonialmacht erhoben, war Johann Jakob Irle einer der wenigen Menschen aus Afrika, die die Öffentlichkeit in Deutschland über die Gründe und Ursachen des Aufstandes informierten.
Johann Jakob Irles Nachfolger auf Otjisazu war Missionar Heinrich Brockmann (1873-1951). Er lebte ab 1903 auf der Otjisazu-Farm und erlebte den Herero-Aufstand 1904.
Am 29. Januar 1904 wurde der Missionar Heinrich Brockmann von den Herero aufgefordert, Otjisazu zu verlassen und nach Okahandja zu gehen.
Wie alle umliegenden Missionsstationen wurde auch Otjisazu geplündert und zerstört, ein Händler und ein Soldat verloren dabei ihr Leben, sie wurden auf dem Gelände der Farm beerdigt.
Ihre Gräber sollen heute noch zu sehen sein, ebenso wie einige Hererogräber sowie Gräber der Missionarsfamilien und von früheren Farm - Besitzern. Leider wollte uns niemand auf Ojtisazu den genauen Standort verraten und man flüchtete in diffuse Erklärungen, so konnten wir diese Gräber leider nicht besuchen.
Die Farm wurde zur Operationsbasis des Deutschen Gouverneurs und Poststation der Deutschen Schutztruppe.
Der Hügel auf dem Farmgelände diente als Signalhügel, auf dem ein Heliograph installiert war. So wurden damals per Morsealphabet Nachrichten weiter geleitet.
Die damalige Kirche wurde mehrfach umgebaut, heute befindet sich in dem Gebäude der Empfangsbereich der Gästefarm.
Im Empfangsbereich ist ein Stück der Mauer der ursprünglichen Kirche zu sehen.
Inmitten von einem 28.000 Hektar großen Gelände liegen die Gebäude der Farm. Der alte beeindruckende Baumbestand ist auch noch auf die ursprüngliche Missionsstation zurückzuführen.
Die Farm bestehen aus dem Hauptgebäude mit Empfang, Küche und Speisezimmer, den Gebäuden mit den Zimmern und der eigentlichen Hofanlage mit Ställen und den Häusern der Angestellten.
Mitten durch das Gelände führt der Rivier Otjisazu. Ein Rivier bezeichnet einen nur zeitweilig wasserführenden Fluss, also einen Trockenfluss.
Der Begriff stammt aus dem Afrikaans. Bei Trockenrivieren sind Wasserläufe mit tage- oder stundenweiser Wasserführung üblich. Im vergangenen Jahr führte der Otjisazu grade einmal für 4 Stunden Wasser.
Im Jahr 2019 übernahm der gebürtige Heidelberger Andreas Tomek die Gästefarm Otjisazu. Dann schlug auch hier Corona zu. Vormals war dies die bekannte Unterkunft Elegant Farmstead.
Die Zimmer wurden renoviert und moderne Bäder eingebaut. Allerdings befinden sich unsere Zimmer in den ehemaligen Pferdestallungen und sind für unseren Geschmack sehr klein und auch sehr spartanisch eingerichtet. Immerhin gibt es eine Klimaanlage!
Gerade ein Tisch passt quer mit 2 Stühlen an die Wand vor das Bad. Eine sehr wackeligen Garderobe mit (Achtung!) 3 Plastikkleiderbügeln. Das findet selbst meine Mutter extrem dürftig, zumal sie auch nur einen ganzen Stuhl zur Verfügung hat.
Der große Außenpool ist optisch sehr gelungen und erinnert uns an den Infinitypool an der Panoramaroute. Allerdings ist der Pool mit durchgehender Tiefe von 2 Metern nicht für Kinder oder schlechte Schwimmer geeignet.
Durch die günstige Lage zum Flughafen eignet sich die Gästefarm Otjisazu eigentlich sehr gut für den Beginn oder den Ausklang einer Namibia-Reise.
Wir würden diese Unterkunft jedoch nicht mehr buchen. Uns sind die Zimmer zu spartanisch und der Gastgeber zu reserviert. Man merkt ihm den ehemaligen Managerjob an, er delegiert statt sich zu engagieren. Mit einer klassischen Gästefarm, wie ich es erwartet habe, hat das hier gar nichts zu tun.
Wer sich für das Profil des neuen Inhabers interessiert wird durchaus bei Google fündig, ebenfalls ist die konkrete Inhabersituation der Farm zu finden.
Die letzten Stunden müssen wir noch genießen und ausnutzen zum Sonne tanken. Schließlich liegen zu Hause noch etliche Wochen an Mistwetter vor uns. Da müssen wir von diesen Sonnenstunden noch sehr lange zehren.
Anschließend packten wir unsere restlichen Sachen, beluden das Auto – und machten uns auf den Weg zum Flughafen.
Mir fällt es immer schwer, nach einer tollen Reise zum Flughafen zu fahren.
Wir beschlossen hintenrum, die M 53 / D 2102, durch die Berge (ca. 1900 m Höhe) zu fahren. Insgesamt sind es über die D2102 knapp 110 km und man muss nicht durch Windhoek und den Berufsverkehr.
Diese Strecke ist ein absoluter Traum – Landschaft, einfach schöne Landschaft. Auf dem kommunalen Gebiet begegneten uns am Straßenrand viele Rinder und auch etliche Pferde.
Die Pad ist eine Wucht! Ein letztes Mal Gravel, eine schöne Strecke, man fährt durch die Berge und plötzlich das Grün im Swakoptal, wirklich wunderschön.
Vorbei an der Midgard Country Lodge und etwas später passieren wie die Leopard Lodge, die wir vor einigen Jahren ebenfalls schon einmal besuchten.
Wir fahren unterhalb des markanten Bergs Frauenstein entlang und zweigen dann links ab, auf die D 1510. Dieser folgen wir dann für 10 Kilometer, bis wir wieder auf den Asphalt des Trans Kalahari Highways, der B 6, treffen.
Uns begegneten während der gesamten Fahrt übrigens gerade einmal 6 Autos! Dafür noch jede Menge Tiere. so auch die Giraffenherde, die wir hier bereits vor einigen Jahren antrafen. Diese sehr abwechslungsreiche Route kann ich wirklich jedem empfehlen.
Nach weiteren 10 Kilometern stehen wir wieder auf dem Parkplatz des Leihwagenvermieters am Flughafen.
Sehr zeitig. Aber drei Stunden vor Abflug bei Fernstrecke ist immer meine Mindestzeit.
Der Flughafen ist nicht sehr groß, nur 4 Flüge an diesem Abend. Unser Flug nach Frankfurt wurde auch schon angezeigt.
Die neue Lounge ist nun auch endlich eröffnet und ist für unser Empfinden sehr gelungen. Als ich nach dem berühmten, rosa Plastiksofa - das unter allen Air Namibia Fliegern inzwischen Kultstatus erlang hat - frage, lacht sich die Dame am Empfang fast schlapp.
In Windhoek führen keine ‘Finger’ (Gangway) zum Flieger. Die Tür öffnet sich fürs Boarding und man läuft über das Rollfeld zum Flieger. Sicherheitspersonal sorgt dafür, dass man direkt zum (richtigen) Flieger geht.
10 Stunden Flug liegen nun vor uns, wie immer ein Nachtflug.
Ich danke meinen Lesern, die bis hierhin tapfer durchgehalten haben, für die Aufmerksamkeit.
Ich werde später noch ein kleines Resümee zur Reise nachreichen.
Lekker Slaap!
Angie, Micha, Mama und der Hasenbär
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Episode four of The Books of Thoth is here. Learn how to have the best day ever. Even when you live in a totalitarian dystopia.
Episode four of The Books of Thoth has finally arrived. For those of you just joining the fun, The Books of Thoth is an audio drama anthology. You’ll hear stories of the past, the future, and alternate worlds.
“It Was The Best Day Ever” follows Citizen 123192-A. He lives in a grim totalitarian dystopian society known as The PostState. A boot in the face forever. But he doesn’t let it get him down. In fact, he’s about to tell us about how much he loves life in The PostState. He’ll burn books, rat out his fellow Citizens to the authorities, and maybe even eat a ration bar or two. It’s sure to be the best day ever!
I would like to take a moment to thank my cast for helping make this episode possible. Thank you to Jay Callan, Cameron Gergett, Melissa Bowens, Tiffany Perdue, Julie Hoverson, Ed Haynes, James Barnett, and Karim Kronfli.
I include several references to classic dystopian fiction in this episode. See how many that you can spot. This episode was my longest to date. Almost twice as long as my previous episodes. I certainly hope it was worth the wait.
The Books of Thoth is hosted on RedCircle: https://redcircle.com/shows/6701d0b5-6b14-4b76-992d-02f391b5cf42
And here to the webpage with links to all of the other places you can listen to The Books of Thoth: https://booksofthoth.carrd.co
#audio drama#audio fiction#fiction podcast#podcast#the books of thoth#It Was The Best Day Ever#dystopia#dystopian#comedy#dark comedy#science fiction#sci fi#scifi#science fiction podcast#anthology#Sam McDonald
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Irgendwann, unterwegs durch das Labyrinth anderen Betons. Abseits der breiten Straße und ihrer Wiesen beginnt Bebauung, in der man sich unwohl und fremd fühlt. Über einigen Balkonen hängen noch Weihnachtssterne, ein junges Pärchen spaziert durch die Nebenwege mit zwei Hunden, mit denen sie Haarfarbe und abweisenden Gesichtsausdruck teilen. Weiter hinten, dort wo die Bäume Garagen und Poststation verdecken, sitzen Jugendliche oben im Klettergerüst eines Spielplatzes, rauchen zu harter Musik, grenzen sich gegeneinander ab, arbeiten an Rangfolge und Wortführerschaft. Man nimmt zur Kenntnis, wird zur Kenntnis genommen, und sieht irgendwann zu, wieder Distanz herzustellen. Verschämt wegen des eigenen Urteils, egal wie unbewusst es stattfindet. Und trozdem unangenehm und schwer berührt.
#outerworld #concrete city #elsewhere #other skies
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Chinese government hackers reportedly targeted US Treasury's sanctions office during December cyberattack | masr356.com
Chinese government hackers targeted the US Treasury Department's highly sensitive sanctions office over a period Cyber attack in Decemberaccording to reports. according to The Washington PostState-sponsored hackers targeted the Office of Foreign Assets Control (OFAC), a government department that imposes economic and trade sanctions on countries and individuals, to access information about…
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Svarta fastighetsboxar från Boxicon förvandlar denna Helsingborgsfasad till en elegant och funktionell poststation. Lynx Ute modellen, med sina robusta skyddsdörrar, erbjuder säkerhet och stil som smälter perfekt in i den bruna väggen.
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Der Mörder des Klans – Film (1971)
Originaltitel: Prega il morto e ammazza il vivo
Der Mörder des Klans ist ein Western und ein Klassiker
In Der Mörder des Klans trifft sich nach einem Raubzug eine brutale Bande, geführt vom bösartigen Dan Hogan, auf einer Ranch und wartet auf die Beute.
Inhalt von Der Mörder des Klans
Eine Verbrecherbande sammelt sich nach einem Raubzug in einer Poststation, um dort auf ihren Anführer Dan Hogan und dessen Frau Daisy, die die Beute bei sich hat, zu warten. Dort treffen sie auf John Webb, der mit Hogan zu sprechen verlangt.
Als der wenig später eintrifft, bietet sich Webb für die Hälfte der Beute als Führer zur mexikanischen Grenze an. Da sich Hogans Frau verspätet, wird sie verdächtigt, sich mit der Beute davon gemacht zu haben; auch Hogan selbst wird bezichtigt, sich mit Webb gegen die Bande verschworen zu haben, weshalb er von Reed entwaffnet wird, der daraufhin die Führung der Bande übernimmt...
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Neuentwickelte Poststation bietet wichtigste Post- und Paketservices rund um die Uhr
Neuentwickelte Poststation bietet wichtigste Post- und Paketservices rund um die Uhr
Kunden der Deutsche Post DHL Group können ab Februar 2021 an 20 Standorten in Nordrhein-Westfalen einen neuen, innovativen Automaten nutzen, der ähnliche Leistungen wie eine kleine Postfiliale bietet – und das rund um die Uhr. Der Kauf von Brief- und Paketmarken ist an der neuen “Poststation” ebenso möglich wie der Versand von Briefen und Paketen. Ab Ende Februar können sich Kunden zudem per…
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#Holger Bartels#Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland#Post- und Paketservices#Poststation
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クサツジュク
草津宿は、日本の江戸時代(1603-1867)に確立された東海道沿いの53の宿場町(駅)の1つでした。東海道は、江戸(現在の東京)と京都を結ぶ主要な幹線道路でした。草津宿は、その戦略的な場所と活気に満ちた活動で知られていました。 草津宿は、日本の江戸時代における旅行、貿易、文化交流の中心地として重要な役割を果たした活気に満ちた宿場町でした。その史跡と博物館は、当時の生活を垣間見る貴重な洞察を提供しています。
手抜きイラスト集
#草津宿(東海道53次)#Kusatsu Post Station (53 Stations on the Tokaido)#Stazione di posta di Kusatsu (53 stazioni sulla Tokaido)#Estación de correos de Kusatsu (53 estaciones en el Tokaido)#Poststation Kusatsu (53 Stationen auf dem Tokaido)#Poste de Kusatsu (53 stations sur le Tokaido)#手抜きイラスト#Japonais#bearbench#art#artwork#illustration#painting
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#balerea #poststation #blackandwhite (hier: Capdepera, Islas Baleares, Spain) https://www.instagram.com/p/By97HSzH15Q/?igshid=1xxzt6qog1mbh
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waiting by Roschen-Wolfgang
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waiting
#poststation#window#armchair#hardwood floor#flooring#furniture#chair#seat#floor#station#waiting#suitc
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This Cryptocurrency Seems Designed For A Post-State Society Upstart crypto company Saga wants to issue a new global currency on the blockchain. Just don’t call it a stablecoin.
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Island 2021 - Tag 13 Teil 1
Herrschaften!
Heute verließen wir das Reich der Mücken und fuhren weiter in Richtung Westen. Michael hatte sich zum Gepäck verladen den Mückenhut aufgesetzt, so ein Gewimmel war vor der Tür. An ein Frühstück auf der Terrasse ist hier nicht zu denken!
Insgesamt hatte wir doch um die 50 Mitfahrer, die die kurze Strecke der 1. Etappe mit dabei sein wollten. Man kann es ja ein bisschen verstehen: immer in diesem Tal, am tiefsten Ar... der Welt, da will auch die Mücke einfach mal weg...
Da die Fahrt jedoch keine 30 Minuten dauerte, wollten die Mitfahrer gar nicht aus dem Auto. Irgendwie hatten sie sich wohl mehr von dem Ausflug versprochen.
Wir besichtigen die Grassodenhäuser von Grenjaðarstaður. Ein ehemaliger Hof aus fünf nebeneinander stehenden Grasdachhäusern, ein paar Nebengebäude, eine weiße Holzkirche, die von einem Wiesenfriedhof umgeben ist: Das ist das Freilichtmuseum Grenjaðarstaður im Tal Laðaldalur nahe des Laxá Flusses.
Eine kleine Hofsiedlung, die, in der heute sichtbaren Form, Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Der Hof ist jedoch schon wesentlich länger besiedelt. Schon im 11. Jahrhundert gab es in Grenjaðarstaður einen Pfarrsitz.
Fünf weiß gestrichene Holzgiebelhäuser mit hellblauen Fenster- und Türrahmen, dazwischen jeweils eine Mauer aus Lavagestein, bilden den kleinen Gebäudekomplex. Über die fünf Giebel verläuft, dem Auf und Ab der Häuser folgend, das Dach aus Grassoden.
Erst beim genaueren Hinsehen bemerken wir: Das zweite und das vierte Haus haben gar keine eigene Eingangstür. Im Inneren sind alle Häuser miteinander verbunden. Das fünfte Haus ist die alte Poststation.
Im Sommer ist das Museum geöffnet, man kann die kleinen Häuser besichtigen. Die Häuser sind zum Teil noch wie früher eingerichtet. Insgesamt über 1000 historische Artefakte werden hier gezeigt. Dazu kommen einige Vitrinen und erklärende Wandbilder.
Durch die Bauweise aus Lavagestein, Torf, Holz und die Grasdächer sind die Häuser sehr gut isoliert und trocken. Im Inneren der Häuser, die nicht geheizt wurden, ist der Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter nur gering.
In den verschiedenen Gegenden Islands wurden die Grassodenhäuser leicht unterschiedlich erbaut. Manche Häuser wurden komplett aus Torf errichtet, in anderen Gegenden, wie hier in Grenjaðarstaður, konnte man zusätzlich auf Lavastein als Baumaterial zurückgreifen.
Die Stärke der Dachneigung hängt von der Menge der Niederschläge ab. In trockenen Gebieten ist die Dachneigung geringer, damit die Torf- und Grasschicht nicht austrocknet und abbricht.
In regenreichen Gebieten ist die Neigung stärker, damit das Regenwasser schneller abfließt und das Dach nicht aufweicht. In Grenjaðarstaður haben die Dächer eine Neigung von 45 Grad, es handelt sich wohl eine der nasseren Regionen Islands.
Direkt beim Betreten der Häuser erkennt man, dass es sich hier um wohlhabende Bewohner gehandelt haben muss. Denn die dort ausgestellten Damensättel sind reich verziert. So etwas kostspieliges konnte sich das einfache Volk gar nicht leisten.
Gegenüber der fünf Häuser, die den Hof bildeten, steht die strahlend weiße Holzkirche von Grenjaðarstaður, die im Jahr 1865 errichtet und 1965 erweitert wurde.
Das schlichte Innere der Kirche mit ihren weißen Holzwänden, den hellblau gestrichenen Bänken, dem bunten Jesusbild hinter dem Altar und dem Tonnendach, von dem ein Kronleuter herabhängt, hat uns sehr gut gefallen. Ein heimeliger Ort in der rauhen Landschaft Nordislands.
Wir betreten den Kirchhof durch ein Holztor, das schon mehr nach einem kleinen Holzhaus aussieht. Im Inneren hängen zwei Glocken, die ältere aus dem Jahr 1663, die kleinere stammt aus dem Jahr 1740.
Auf der älteren Glocke steht die deutschsprachige Inschrift: „Haus dem Feyer / bin ich geflossen / Hans Meyer in Copen Hagen / hat mich gegossen“.
Rechts neben der Kirche steht ein Grabstein aus dem 15. Jahrhundert. Sigird Hrafnsdóttir, die Ehefrau von Bjarni Sæmundsson, liegt hier begraben. Der Runentext bittet jeden, der den Text liest, um ein Gebet für ihre Seele.
Rund um die Kirche liegt der von einem weißen Holzzaun umgebene Friedhof. Auf der großen Wiese stehen einige sehr alte Grabsteine mit kaum noch entzifferbaren Inschriften. Aber auch sehr neue Holzkreuze und Grabsteine stehen hier, manche der hier bestatteten Personen sind erst vor wenigen Jahren gestorben. Der Friedhof wird also noch genutzt, obwohl er Teil des Museums ist.
Bis 1949 war Grenjaðarstaður bewohnt, etwa 30 Personen lebten hier. Im Jahr 1958 wurde es vom Isländischen Nationalmuseum erworben und als eine der besterhaltenen Grasdachsiedlungen als lokales Museumserbe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Hof Grenjaðarstaður ist seit 1958 Museum. Das Freilichttmuseum von Grenjaðarstaður ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die kleine Siedlung und die Kirche sind sehr schön renoviert, das Museum bietet viele Eindrücke des Lebens in Island in den vergangenen Jahrhunderten.
Im neu gebauten Besucherzentrum gleich nebenan bekommt man gut aufbereitete multimediale Informationen zur Anlage und Kaffee und andere Kleinigkeiten. Im Museumsladen kann man Islandpullover und auch viele kleinere traditionelle Stücke Handwerkskunst kaufen.
Was hatten wir ein Glück: kaum waren wir mit der Innenbesichtigung fertig, da kommt doch tatsächlich schon der erste Bus mit einer deutschen Reisegruppe. Als wir auf die asphaltierte Straße abbiegen, folgt auch schon der zweite Bus.
Merke: nix ist abgelegen genug, als dass nicht eine Busgruppe auftauchen würde.
Wir fahren weiter in Richtung Godafoss....
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