#weißes badezimmer
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Umgeben von Dir
(Post-EdN, omegaverse, nesting)
Adam starrt schon so lange in den geöffneten Badezimmerschrank, dass der Inhalt vor seinen Augen verschwimmt.
Er hat das Gefühl, dass er nicht hier sein sollte. Er weiß nicht, ob er das sehen sollte; den Becher mit Leos Zahnbürste, die fein aufgereihten Haar- und Bartpflegeprodukte und die verschiedenen Cremes, bei denen Adam keine Ahnung hat, wofür man das alles verwenden kann. Und erst recht nicht die Dinge auf dem obersten Regalbrett.
Eine noch geschlossene Packung Alpha-Blocker. Ein Spray zur Geruchsneutralisierung, fast leer. Das Halsband, bei dem Adam schlucken muss, obwohl es so weit oben und hinten im Schrank liegt, dass Leo es wohl kaum in letzter Zeit verwendet haben kann.
Sein Gefühl, die Wohnung fluchtartig zu verlassen, verstärkt sich immer mehr. Dabei ist da doch Leos Notizbuch, das er auf dem Waschbeckenrand abgelegt hat und das ihm den eindeutigen Beweis liefert, dass er hier sein darf. Leo hat ihn schließlich damit beauftragt, ihm einige Sachen ins Krankenhaus mitzubringen. Und da auf der Liste auch eine Zahnbürste, Zahnpasta und sogar fucking Zahnseide stehen, hat Adam ein gutes Recht, hier in Leos Badezimmer zu stehen und seine Schränke zu durchstöbern.
Aber bestimmt nicht so. Er zwingt sich, den Blick von den Produkten im oberen Teil des Schranks abzuwenden. Davon steht nichts auf Leos Liste, was irgendwie auch verständlich ist. Adam weiß selbst am besten, wie ungut die chemischen Produkte mit Medikamenten interagieren können. Von daher sollte er sich einfach auf Leos Zahnbürste konzentrieren und hier weitermachen, damit er sich nicht unnötig lange in Leos Wohnung aufhalten muss.
Denn Leo wird in keinem guten Zustand sein, wenn er wieder nach Hause kommt. Wenn - nicht mehr nur falls, wie Adam heute endlich begriffen hat - er wieder hier ist, wird er sich mit den Dingen vom obersten Regalbrett neu einstellen müssen. Schon jetzt hat Adam im Krankenhaus wieder einen leichten Geruch an Leo bemerkt, den er seit ihrer Jugend kaum noch wahrgenommen hat, weil Leo wirklich gut darin ist, ihn zu verstecken. Doch unter den gegebenen Umständen kann Leo sich nicht auch noch darauf konzentrieren, den Alpha in sich unter Kontrolle zu halten.
An sich wäre das kein Problem. Im Krankenhaus sollte Leo in einem gesicherten Raum sein, um unabhängig von diesen Einflüssen heilen zu können. Das Problem ist nur, dass Adam nicht weiß, ob er sich selbst noch unter Kontrolle hat.
Er ist sich ziemlich sicher, dass Leo ihn heute ebenso riechen konnte wie er ihn. Adam ist nachlässig geworden, hat sich auf Leo fokussiert, auf Pia, und dann wieder auf Leo. Er hat keine Ahnung, wann er seine Blocker das letzte Mal wirklich regelmäßig genommen hat, aber er weiß, dass die Sache gerade dabei ist, ihm zu entgleisen.
Er verteilt seine Pheromone in Leos Krankenzimmer, in seinem Bad und gleich auch in seinem Schlafzimmer, als er den Raum betritt, um den Rest der Sachen von Leos Liste zusammenzusuchen. Wahrscheinlich hätte er jemand anderen herschicken sollen. Aber dann hat Adam es nicht übers Herz gebracht, nicht selbst herzufahren, nachdem Leos Hand für einen Moment in seiner liegen geblieben ist, als er Adam seinen Wohnungsschlüssel überreicht hat.
Das würde Adam auch gerne auf die Hormone schieben, aber bei diesem Punkt ist er sich nicht so sicher. Vermutlich würde auch die perfekte Dosis an Blockern nichts daran ändern, dass sein Herz schneller schlägt, wenn Leo ihn mit diesem kleinen Lächeln anschaut. Und auch jetzt wäre es wahrscheinlich zu spät, sich noch ein paar Blocker einzuwerfen, um das Herzrasen zu verhindern, als er Leos Kleiderschrank öffnet.
Adam sollte hier systematisch vorgehen. Warum sonst hat Leo ihm sein Notizbuch gegeben und ihm so eine genaue Liste diktiert? Adam ist nicht hier, um in Leos Schränken herumzuspionieren, sondern nur, um eine Aufgabe zu erfüllen.
Socken und Unterwäsche. Über letzteres denkt er lieber nicht so genau nach, als er fünf Paar identischer schwarzer Boxer Briefs aufs Bett legt, um sie gleich in Leos Reisetasche packen zu können.
Zwei bequeme Jogginghosen. Oder doch eher Shorts? Adam fand es relativ warm im Krankenzimmer, sodass Leo unter der Decke mit dem dicken Stoff vielleicht schwitzen würde. Wobei Adam nun der Gedanke kommt, dass die hohen Temperaturen in Leos Umgebung vielleicht doch mit etwas anderem zu tun haben könnten…
Egal. Fünf T-Shirts. Adam nimmt gleich den ganzen Stapel aus dem Schrank, um welche zu finden, die nicht ganz so eng sind. So gerne er es mag, wenn der Stoff sich um Leos Brust schmiegt, umso unpraktischer wären sie jetzt bei Leos Verletzungen und den vielen Geräten, an die er angeschlossen ist.
Hinter dem Stapel T-Shirts taucht ein weiterer Stapel auf. Vielleicht sind es die Oberteile, die Leo nicht so oft trägt und dort könnte eher etwas für den Moment Passendes dabei sein. Adam zieht auch diesen Stapel aus dem Schrank und hofft, dass Leo ihn nicht allzu sehr hasst, wenn er feststellt, dass Adam dabei aus Versehen noch ein paar andere Dinge mit aus dem Schrank reißt, die in einem Haufen auf dem Boden landen.
So ein Mist. Adam wird sich alle Mühe geben, aber er wird es mit Sicherheit nicht hinbekommen, die Sachen alle so ordentlich zu falten, wie Leo es verdient hätte. Aber er wird es versuchen, und sofort alles vom Boden aufheben, damit er nicht -
Fuck. Adam schafft es immerhin noch, sich aufs Bett sinken zu lassen und nicht selbst auf dem Teppich zu landen. Es ist kein Wunder, dass seine Beine ihn nicht mehr tragen, wenn er hier in Leos Kleiderschrank so etwas findet.
Dieser Hoodie ist eindeutig nicht von Leo. Adam weiß nicht einmal, ob Leo so etwas besitzt, weil er Leo noch nie in einem Oberteil gesehen hat, was ihm nicht auf den Leib geschneidert wirkte. Doch dieser Hoodie würde selbst über Leos Muskeln noch weit sitzen und ihn fast darin verschwinden lassen. Was Adam so genau weiß, weil er Leo diesen Hoodie im letzten Winter mal geliehen hat und dieses Bild seitdem immer und immer wieder in seinem Kopf auftaucht.
Unwillkürlich führt Adam den Hoodie nach oben an sein Gesicht, aber sein Geruch hat den Stoff längst verlassen. Das einzige, was daran hängt, ist der Geruch nach Leos Waschmittel und vielleicht ein kleines bisschen Leo. Adam könnte allerdings nicht sagen, ob es daran liegt, dass der Hoodie so lange ein Dasein in Leos Kleiderschrank gefristet hat oder ob er sich Hoffnungen machen darf, dass Leo ihn möglicherweise auch nach diesem Wintertag noch einmal getragen hat.
Es ist Blödsinn. Und doch landet der Hoodie irgendwie in Leos Reisetasche. Er ist einfach nur praktisch, wie Adam sich sagt, weil der Hoodie groß genug ist, dass er Leo im Moment gut passen sollte und weil er ihn warmhalten kann, falls Leo friert. Weil es im Krankenzimmer vielleicht doch nicht so warm ist und Adam gerade aus einem ganz anderen Grund ein warmer Schauer durchläuft.
Er sollte dringend nach Hause fahren. Oder ins Büro, wo immer noch sein Rucksack steht und in dem sich irgendwo versteckt in einer Innentasche seine Blocker befinden müssten. Doch nun, wo er einmal auf Leos Bett gelandet ist, kann er sich auf einmal nicht mehr dazu aufraffen, es zu verlassen.
Er weiß, dass es falsch ist. Dass es nicht gegen die Hitze hilft und dass es vor allem für Leo nicht förderlich ist, wenn Adam hier noch mehr seiner Pheromone verteilt als nötig. Und doch kann er nichts dagegen tun, als er Leos Bettdecke unter den Klamotten hervorzieht und sie um sich legt.
Sie ist groß genug, um damit fast einen ganzen Ring um ihn herum zu bilden. Leos Kopfkissen tut den Rest. Es riecht alles nach Leo, nach Alpha, weil Leo es mit den Medikamenten zuhause vielleicht auch mal schleifen gelassen hat, so wie Adam das gerade tut. Nur dass es bei Leo sicher nicht beinhaltet hat, sich im Bett seines besten Freundes ein Nest zu bauen.
Ein verdammtes Nest. Adam weiß genau, wie dumm das ist. Deswegen hat er es sich all die Jahre lang nicht erlaubt, hat sich mit Medikamenten über Wasser gehalten und sich verboten, seine Instinkte auszuleben. Er hätte nur nicht gedacht, dass alle seine guten Vorsätze so schnell den Bach runtergehen könnten.
Wegen Leo. Aber auch, weil Adam so dumm war und nicht darauf geachtet hat. Doch jetzt ist es eh schon zu spät, auch wenn er sich vornimmt, Leos Bettwäsche morgen zweimal durch die Waschmaschine zu jagen. Leo wird trotzdem genau wissen, was hier passiert ist. Adam kann nur hoffen, dass er ihn nachher nicht allzu sehr dafür hasst.
Aber irgendwie kann er sich das auch nicht vorstellen. Leo hat sich immer um ihn gekümmert. Er hat Pia beschützt, auch als er noch gar nicht wissen konnte, dass es Probleme mit ihren Blockern gibt und sie kurz vor ihrer Hitze steht. Warum sollte es dann bei Adam anders sein? Warum sollte er ihm dann nicht sein Bett anbieten, wenn das für Adam der einzige sichere Ort ist, an dem er sein Nest bauen kann?
Dass Adam das nicht annehmen sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt. Sich davon losreißen kann er aber auch nicht.
Dafür ist Leos Bett einfach zu gemütlich. Seine Decke ist zu warm und sein Geruch zu verlockend in Adams Nase. Es lädt dazu ein, sich einfach in seinem Nest zusammenzurollen und endlich mal zu schlafen.
Vor morgen wird er sowieso nicht wieder zu Leo fahren können. Bis dahin muss Leos Tasche gepackt sein, aber das ist nichts, was Adam unbedingt sofort erledigen müsste. Er kann auch für einen Moment liegenbleiben und sich seinen Instinkten hingeben.
Morgen, wenn er wieder bei Leo im Krankenhaus ist, wird er sich wieder unter Kontrolle haben. Er wird brav vorher im Präsidium vorbeifahren und seine Blocker einnehmen, damit so etwas wie hier bloß nie wieder passiert. Doch so lange kann er es sich hier bequem machen und wenigstens für ein paar Stunden das Gefühl genießen, wie es wohl wäre, wenn er sich immer bei Leo so geborgen fühlen könnte.
#tatort saarbrücken#das ende der nacht#fanfiction#omegaverse#nesting#sorry aber ich brauche adam der bei leo einzieht#das mit dem nest ist nur ein kleiner bonus
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Jede Sissy Sie tut alles in ihrer Macht Stehende, um mich nicht anzusehen, in der Hoffnung, dass ich ihren subtilen Hinweis verstehe. Es dauert eine Sekunde, und dann dämmert es mir. Sie hat „das“ noch nie in ihren Windeln gemacht. Ich kann es ihr nicht verdenken, es kann eine schmutzige Angelegenheit sein, und obwohl sie es wollte, hat sie es während ihres Solospiels nie in Windeln getan. Sie hat es aufgeschoben, bis sie einen Partner hatte, der ihr beim Aufräumen half. Nun, es gibt keine bessere Zeit als die Gegenwart, um deine schmutzigen kleinen Wünsche wahr werden zu lassen, richtig? Okay, Baby, Sissy-Mami wird dir helfen. „Baby, das ist so schön, als die Röte in ihren Wangen aufsteigt. Ich halte immer noch die Hand hoch, führe sie ins Badezimmer und setze mich auf den Rand der Badewanne neben der Toilette. Also gut, Baby … Sissy-Mami weiß, dass du das volle Windelerlebnis haben willst, also werde ich dir bei deinem ersten Mal helfen, okay?“
Each sissy does everything in her power not to look at me, hoping I'll get her subtle hint. It takes a second, and then it dawns on me. She's never done "that" in her diapers before. I can't blame her, it can be a messy affair, and even though she wanted to, she never did it in diapers during her solo play. She put it off until she had a partner to help her clean up. Well, there's no better time than the present to make your dirty little wishes come true, right? Okay, baby, sissy mommy will help you. "Baby, that's so nice," as the blush rises in her cheeks. Still holding my hand up, I guide her into the bathroom and sit on the edge of the tub next to the toilet. All right, baby... Sissy mommy knows you want the full diaper experience, so I'm going to help you with your first time, okay?"
#ab dl diaper#windelpapa#ab dl lifestyle#ab/dl diaper#windenburg#windelbaby#windelboy#ab/dl boy#ab/dl babygirl#ab/dl girl#sissy ferminization#sissy caged#humiliation sissy#beta sissy#panty sissy#humiliated sissy
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ich hab' alles schon gehabt und alles schon mal verloren
summary: Als Sascha nach dem Joggen nicht zurückkommt, beschleicht Björn eine schlechte Vermutung.
pairings: Björn Diemel/Sascha Ivanov
warnings: torture, blut, slurs, man kennt das ja
notes: Die beiden wollten einfach ein Sequel mit Plot. Ich weiß ja auch nicht...
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Als Björn aufwacht, hört er, wie Sascha sich gerade im angrenzenden Badezimmer fertig macht. Es ist keine Seltenheit, dass Sascha wach ist, während Björn noch schläft – zumindest am Wochenende. Dann bevorzugt Björn es nämlich, so viel Schlaf aufzuholen, wie er nur kann. Schlaf, der ihm jetzt glücklicherweise aus anderen Gründen fehlt als aus Schuldgefühlen, die er dadurch hat, dass er einen Mafiaboss ständig aus der Scheiße zieht.
Er reibt sich über die Augen und stößt ein herzhaftes, lautes Gähnen aus, ehe er sich streckt. Ohne aufzustehen, versteht sich.
Anders sieht das bei Sascha aus, der jetzt im Türrahmen auftaucht, als hätte er ihn angelockt. Er lehnt sich lässig gegen den Rahmen, während Björn seinen Blick über ihn wandern lässt. Saschas Haare sind wieder zurück in ihrem strengen Zopf, keine Spur von den Wellen, die sie im offenen Zustand durchziehen, und er trägt eine dunkle Jogginghose mit einem hellen Shirt. Als könnte Björn es sich bei der Kleidung nicht schon denken, erklärt er: „Hey, ich wollte gerade ‘ne Runde drehen.“ Er zieht seine Jacke darüber und schaut Björn nicht einmal an, während er redet. „Soll ich Brötchen mitbringen oder so?“
Wenn Björn diese Worte auch nur vor einem Jahr von Sascha gehört hätte, hätte er gedacht, er wäre in irgendeinem merkwürdigen Traum gelandet. Es ist schon seltsam, wie… häuslich es zwischen ihnen beiden mittlerweile ist. Und das nicht nur, weil sie unter einem Dach leben – es kommt seit ihrer ersten Nacht vor einigen Monaten immer häufiger vor, dass sie sich ein Bett teilen. Nicht nur für Sex, sondern auch fürs buchstäbliche Schlafen.
Björn rutscht ein bisschen runter, während er sich nochmal streckt, und die Decke wickelt sich fester um ihn. Irgendwo spürt er eine Spannung, aber die könnte auch von letzter Nacht stammen. Er schaut zu Sascha hoch. „Hmm, das wäre toll.“
{continue on ao3}
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2024.02.29
Morgens wieder den gleichen Slip, wie meine Herrin und der Käfig war wieder eng.
Heute waren wir mit Vorbereitungen für den Geburtstag unserer Jüngsten beschäftigt und saßen dann erst am Abend zusammen auf der Couch.
Allerdings nicht lange, da meine Herrin aufstand und Richtung Schlafzimmer gehen wollte.
Ich sollte ihr folgen und im Badezimmer ging sie erst auf Toilette und ich nutzte die Gelegenheit, sie nach dem Urinieren sauber zu lecken, was meinen Käfig richtig eng werden ließ.
Dann gab sie mir den Schlüssel uns sagte, dass ich mich gründlich waschen soll und ohne Käfig ins Schlafzimmer kommen soll.
Dort wartete ich, bis meine Herrin aus dem Ankleidezimmer kam.
Heute hatte sie sich die niedlichen Dessous angezogen. String, Top und Socken mit Erdbeermotiven und weiße Turnschuhe. Dazu passendes Erdbeerparfum.
Sie grinste und meinte, dass ich das ja besonders vermisst hätte und wenn sie sieht, wie schön groß ihr Spielzeug ist, dann freut sich der Kleine ja auch darüber.
Sie fing an mich zu massieren und ich keuchte auf. Aber ich sollte mich erstmal aufs Bett legen und sie setzte sich zwischen meine Beine und massierte mich weiter.
„Wie erregt bist du?“
„Es geht, vielleicht so bei 4-5.“
Ein gespieltes Seufzen: „Dann muss ich ja erstmal wieder Wochen daran arbeiten, dass du richtig erregt bist.“
Ich schaute sie mit großen Augen an und sie zuckte nur mit den Schultern: „Ja, so ist das ja nichts.“
Sie Massierte weiter und meine Erregung schoss dabei in die Höhe und sie fing an mich zu edgen.
Jetzt brachte sie mich immer wieder bis kurz vor den Orgasmus und verlangte, dass ich meine Brustwarzen zwirbeln sollte, was mich zusätzlich kickte.
Sie legte sich so, als wenn sich mich mit dem Mund verwöhnen wollte, zog meine Vorhaut zurück und kam immer näher. Ich stöhnte schon in Vorfreude, sie grinste, leckte kurz über die Spitze meiner Eichel.
„Das würde dir gefallen, vielleicht beim nächsten Mal.“, und damit massierte sie mich weiter mit der Hand.
„Oder vielleicht doch?“, aber wieder leckte sie nur kurz an meiner prallen Eichel und edgde mich erneut.
Mittlerweile krallte ich mich in das Lacken, wand mich auf dem Bett und war so erregt.
„Weißt du nichtmehr, wie sich das anfühlt?“, neckte sie mich, als sie wieder kurz mit ihrer Zunge leckte.
„Nein, habe ich vergessen.“, gab ich zurück, ohne Hoffnung, dass das etwas ändern würde.
Aber sie ließ meine Erektion in ihren Mund, ging vor und zurück und beendete es direkt wieder.
„Vergiss es, vielleicht beim nächsten Mal.“, lachte sie.
Dann setzte sie sich wieder zwischen meine Beine und edgde mich weiter. Ich weiß nicht mehr wie oft, aber es war einer nach dem anderen, bis ich ihr sagte, dass ich gleich auslaufen würde.
„Wag es nicht, ich will ja nicht gleich beim ersten mal die Peitsche rausholen.“, sagte sie im scharfen Ton.
Wieder edgde sie mich weiter, dann legte sie sich zurück.
„Jetzt schieb ich mir einen Finger in meine Spalte. Hmmm, schön tief rein.“
Ich keuchte. Sie setzte sich wieder auf und kam mit ihrem Finger immer näher.
„Na, in welchen Mund kommt der.“, säuselte sie, aber eh ich etwas sagen konnte zog sie ihn zurück: „In meinen.“, und lutschte ihn genüsslich, was mir nur wieder zum Stöhnen brachte.
Sie hatte mich so weit gebracht, dass ich gerade nicht mehr wusste, wohin mit mir.
Sie kam auf mich, rieb ihr Becken an meiner Erektion und ihre Brüste über mein Gesicht.
„Das darfst du dafür genießen. Mein Spielzeug fühlt sich richtig schön hart an und will bestimmt in meine heiße, nasse Grotte. Die ist aber von Erdbeeren gesperrt.“, neckte sie mich.
Sie setzte sich wieder zwischen meine Beine, edgde mich nochmal und scheuchte mich dann aus dem Bett und verlangte, dass ich den Käfig wieder anzulegen habe.
Kaum hatte ich das geschafft, drückte sie mir einen Heel in die Hand und meinte, dass ich den Damenslip weglassen darf, dafür aber ihren Heel zwischen meine Beine schieben soll, und damit zu schlafen.
Das würde eine harte Nacht werden.
Ich kniete mich noch vor ihr Bett und kümmerte mich ausgiebig um ihre Füße, bevor ich mich in ihr Bett legen durfte.
Und ja, ich schlief mit einem sehr engen Käfig ein und wurde in der Nacht zweimal mit einem sehr schmerzhaften Käfig geweckt.
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Lass es dir schmecken
Eine kleine Adam x Leo Fanfic, um den März Prompt "Feierabend" von @spatortprompts zu erfüllen! 😌✨ 1043 Wörter
Adam steht mit verschränkten Armen im Flur. „Ich darf die Küche jetzt nicht einmal mehr betreten?“
„Nein.“
„Was hast du denn Großes vor?“
„Lass dich überraschen.“
Adam guckt Leo etwas verwirrt an. Noch nie hat Leo ihn aus einem Zimmer ausgesperrt, nicht einmal aus dem Badezimmer. An diesem Freitagabend jedoch stupst Leo ihn sachte, aber bestimmt aus der Küche raus und schließt demonstrativ die Tür hinter ihm.
„Du geht’s jetzt ins Wohnzimmer und legst die Beine hoch“, sagt Leo noch durch den Türspalt und winkt mit seiner Hand Richtung Wohnzimmer, so als hätte Adam vergessen, wo es ist.
Mit gerunzelter Stirn dreht sich Adam auf seinen Fersen um und folgt Leos Anweisung. Er macht es sich auf dem Sofa gemütlich und schmeißt sich Leos Wolldecke über die Beine.
Für ein paar Minuten versinkt er in seinem Handy und scrollt durch Instagram. Dann legt er das Handy zur Seite und greift nach einem Buch, das er nun schon seit Wochen liest. Er ist einfach noch nie ein guter Leser gewesen. Und nach so einem Arbeitstag voller langweiligem Papierkram würde er am liebsten einfach nur einen Film gucken, dabei in Leos Armen halb einschlafen und dann ins Bett torkeln.
Leo hat dieses Jahr nämlich schon fünf Bücher gelesen und das reibt er Adam immer gerne unter die Nase. Ein bisschen hat Leo aber auf ihn abgefärbt, das muss Adam schon zugeben. In andere Welten fliehen konnte Adam sowieso schon immer gut, warum also nicht auch in literarische Welten? Und hey, es gibt deutlich schlimmeres als ein bisschen mehr wie Leo zu sein.
Tatsächlich versinkt Adam in der Geschichte und fliegt durch die Seiten, dass er die Zeit um sich herum völlig vergisst. Erst als er Schritte im Flur hört, wird ihm bewusst, dass er fast eine Stunde gelesen hat. Ein neuer Rekord.
Leo steckt seinen Kopf durch die Wohnzimmertür und grinst. „Es ist soweit.“
„Es wurde gerade spannend“, sagt Adam, legt das Buch aber zur Seite und streckt sich einmal nach dem Aufstehen. Wenn ihm das Shirt dabei hochrutscht und sein Bauch dabei aufblitzt, dann kann er das nicht ändern. Und wenn Leos Blick kurz auf der nackten Haut landet und er sich mit einem schelmischen Grinsen Richtung Küche umdreht, dann kann er das auch nicht ändern.
In der Küche riecht es himmlisch, als Adam den Raum betritt. Das grelle Deckenlicht wurde durch ein paar Kerzen auf dem ungewöhnlich romantisch gedeckten Tisch ersetzt. Eigentlich ist Leo so gar nicht der romantische Typ, aber das breite Grinsen, das in dem gedimmten Licht in seinem Gesicht erstrahlt, passt trotzdem sehr gut zu ihm. Bei dem Anblick macht Adams Herz einen kleinen Sprung.
„Setz dich“, sagt Leo und zeigt auf den Platz ihm gegenüber.
Adam lächelt und setzt sich. Er weiß nicht genau, was er sagen soll. Vor ihm steht eine dampfende Auflaufform, in der sich unter geschmolzenem Käse irgendetwas Tomatiges versteckt, sofern ihn seine Nase nicht täuscht. Daneben steht eine Salatschüssel, aus der der Rucola beinahe über den Rand quillt. Auch eine Flasche Wein steht parat, der Korken schon gezogen. Dass im Hintergrund sanfte Jazzmusik spielt, fällt Adam erst beschämend spät auf.
„Hau rein“, sagt Leo.
Da muss Adam lachen. „Hau rein?“, fragt er. „Alles ist so romantisch und dann sagst du das?“
„Was soll ich denn sonst sagen?“
Adam zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung. Lass es dir schmecken, oder so.“
Leo verdreht die Augen. „Dann lass es dir doch schmecken“, sagt er und füllt erst Adam und dann sich etwas von dem Essen auf.
Doch bevor Adam Gabel und Messer in die Hand nimmt, hebt er seinen Kopf und wartet darauf, dass Leo ihm in die Augen schaut. Als sich ihre Blicke treffen, presst Adam seine Lippen zusammen. Er weiß, dass er Leo manchmal nicht ernst genug ist. Dass er bestimmte Gespräche meidet, Konflikten aus dem Weg geht. Dass er oft blockiert, wenn er Angst hat, was passieren kann, wenn er Menschen in sein Leben lässt, geschweige denn mitten in sein Herz.
Seine Hand wandert über den Tisch nach vorne, sodass seine Finger auf Leos landen. Sein Daumen fährt ein paar Mal über Leos Handrücken. „Danke, Leo“, sagt er, kaum lauter als ein Flüstern.
Leo nickt ihm lächelnd zu. „Gerne“, antwortet er und greift nach seinem Besteck. „Und jetzt hau endlich rein, bevor es kalt wird.“
Adam schnaubt vor Lachen.
Die nächsten Minuten sind beide Männer still und nur das Klirren von Messer, Gabel und Weingläsern ergänzt die leise Musik. Nach einer Weile verfallen Adam und Leo in ihre üblichen Gespräche, erst über die Arbeit, dann über die wahrlich wichtigen Dinge im Leben, wie neuen Restaurants in der Umgebung und dem morgendlichen Wetter für einen gemütlichen Samstagspaziergang. Adam überrascht sich selbst, als er sogar über das Buch von vorher zu reden beginnt. Als Leo schließlich mit gefülltem Magen sein Besteck auf den Teller legt, sieht er aus, als könnte er nicht glücklicher sein als in diesem Moment.
Doch Adam wäre nicht Adam . . .
„Wie sieht’s mit Nachtisch aus?“, fragt Adam, als auch er seine zweite Portion vernichtet hat. Er lehnt sich genüsslich in dem Stuhl nach hinten und verschränkt seine Arme über dem Kopf.
„Ich habe nichts vorbereitet“, antwortet Leo trocken.
Adam hebt eine Augenbraue. „Aber es kann doch trotzdem Nachtisch geben.“
„Was denn?“
„Na, mich.“
Leo legt seinen Kopf schief und seufzt. Manchmal kann er nicht glauben, in wen er sich damals wie heute verliebt hat. „Ich opfere meinen Feierabend, koche stundenlang für dich und bekomme grauenhaftes Flirten als Dank?“
Adam beißt sich auf die Unterlippe und zuckt mit den Schultern. „Ich kann auch gerne den Abwasch übernehmen, wenn dir das lieber ist.“
Leo grinst vergnügt. „Deal“, sagt er.
Da steht Adam auf, geht um den Tisch herum und stellt sich neben Leos Stuhl. Er legt seine Hand an Leos Wange, dreht seinen Kopf und gibt ihm einen Kuss. „Danke für das leckere Essen“, flüstert er gegen Leos Lippen und küsst ihn noch einmal, einfach, weil er kann.
„Wie gesagt, gerne.“
„Ich revanchiere mich bald. Versprochen. Und bei mir wird es einen Nachtisch geben!“
Leo lächelt zu Adam hinauf. „Bei einem so süßen Mann wie dir, wer braucht da noch einen Nachtisch?“
Adam verdreht liebevoll die Augen. „Und du sagst, ich kann nicht flirten.“
Leo verschwindet mit einem lauten Lachen im Flur.
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Januar 2025
Handtuch-Minuzien
Ich darf von Zeit zu Zeit in einer kleinen Wohnung übernachten, die einem Verein gehört. Mehrere Menschen nutzen diese Wohnung sporadisch, keinen von ihnen kenne ich gut, die meisten gar nicht. Es gibt einen mit meinem Namen beschrifteten Karton, der Leintuch und Bettbezug enthält, so dass ich mein Bett selbst beziehen, und das Bettzeug immer wieder nutzen kann.
Nicht so einfach ist es mit der Handtuchfrage, denn wenn ich morgens die Wohnung verlasse, kann ich unmöglich das feuchte Handtuch in den Karton packen. Im Badezimmer hängen immer irgendwelche benutzten Handtücher, aber ich mag meines nicht dazuhängen. Die meiste Zeit käme ich durcheinander, welches meins ist. Und wenn nicht, hätte ich immerzu Sorge, dass jemand anders sie verwechselt und meines durch seine Pofalte gezogen hat. Bislang habe ich das Handtuch nolens volens in den Wäschekorb geschmissen und beim nächsten Mal ein neues genommen. Die Leute, die sich um die Wohnung kümmern, haben das zwar abgesegnet, aber ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, erstens ökohalber wegen der vielen Wäsche, zweitens weil Wäschekörbe, in die man nasse Handtücher wirft, ein schrecklicher Ort sind (ich habe es immer versucht, irgendwie über den Rand zu drapieren, damit es trocknen kann. Ohne recht zu glauben, dass das wirklich hilft).
Aber jetzt habe ich die Lösung! Ich hänge mein Handtuch ins Bad, jedoch auf einem Kleiderbügel (davon gibt es mehr als genug in der Wohnung), und fotografiere es, ehe ich gehe. Wenn beim nächsten Mal der Faltenwurf noch derselbe ist, weiß ich, dass niemand es benützt hat, und kann es wieder verwenden; wenn nicht, kommt es eben in die Wäsche, aber dann wenigstens trocken.
Beim Faltenvergleich Erinnerung an einen Fingerabdruckexperten in einem älteren Fernsehkrimi, der immerzu Dinge vor sich hin murmelte wie: "bei acht Uhr eine endende Linie zwischen zwei Wirbeln, das ist die dritte Übereinstimmung..."
Bis jetzt funktioniert es wunderbar.
Manchmal denke ich, dass die immer verfügbare Fotofunktion des Smartphones die Welt genauso stark verändert hat wie sein Kontakt nach überall.
(Tilman Otter)
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Lange Tage am Meer
Die Luft war schwer an diesem Morgen, wie eine alte Jacke, die man nicht mehr ausziehen konnte. Ich saß auf dem kleinen Balkon unseres Zimmers in Moguéran, ein halb leerer Kaffee vor mir, und zündete mir die dritte Zigarette des Tages an. Es war erst acht. Der Rauch schlängelte sich träge in die kühle Brise, vermischte sich mit dem Geruch von Salz und feuchtem Holz.
Marie hatte die Balkontür weit offengelassen, eine ihrer Angewohnheiten, die mich gleichzeitig irritierten und beruhigten. Sie sagte immer, sie brauche Luft – mehr Luft, als ein Raum bieten könne. Jetzt schlief sie noch, quer über dem Bett, das weiße Laken locker um ihre Hüften geschlungen, als hätte sie es im Schlaf nur aus Gewohnheit festgehalten. Ihre Reizwäsche war irgendwo in der Nähe der Stuhllehne gelandet, halb verdeckt von ihrer roten Bluse, die ich gestern noch mit einer Mischung aus Lust und Frustration ausgezogen hatte.
Das Meer rauschte im Hintergrund, ein dumpfer, gleichmäßiger Klang, der sich anfühlte wie ein Herzschlag, nur langsamer, schwerfälliger. Es machte mich nervös. Ich wusste nicht genau, warum. Vielleicht, weil es mich immer wieder daran erinnerte, dass die Zeit hier anders floss. Langsamer, aber irgendwie auch unaufhaltsam.
„Du rauchst schon wieder“, murmelte Marie hinter mir, ihre Stimme rau vom Schlaf. Sie streckte sich, die Decke rutschte ein Stück tiefer, und ich zwang mich, den Blick auf die Tasse vor mir zu richten.
„Es ist morgen“, sagte ich, als wäre das eine Erklärung. „Da darf man rauchen.“
„Man darf nie rauchen.“ Sie stand auf, griff nach meiner Tasse, nahm einen Schluck und verzog das Gesicht. „Kalter Kaffee. Schön.“
Ich sagte nichts, beobachtete nur, wie sie sich in Zeitlupe über den kleinen Tisch lehnte, um meine Zigaretten zu nehmen. Sie zündete sich eine an, zog tief ein und blies den Rauch in meine Richtung. „Heuchlerin“, murmelte ich.
„Ich rauche nicht. Ich schmecke.“ Sie grinste, ließ sich auf den wackeligen Stuhl neben mir fallen und starrte auf die Bucht, die sich unter uns ausbreitete. Der Sand glitzerte im schrägen Morgenlicht, kleine Wellen plätscherten ans Ufer, wo ein alter Mann in kurzen Hosen angestrengt versuchte, sein kleines Boot ins Wasser zu schieben.
„Wir sollten ihm helfen“, sagte ich, ohne es ernst zu meinen.
„Wir sollten frühstücken.“ Sie schloss die Augen, lehnte sich zurück und streckte die Beine aus. Ihre nackten Füße berührten meine, und ich überlegte einen Moment, ob ich sie wegziehen sollte. Ich tat es nicht.
„Ich hab nichts gekauft.“
„Natürlich nicht.“ Sie öffnete ein Auge, sah mich mit einem Blick an, der gleichzeitig Vorwurf und Nachsicht war. „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“
„Ich beobachte. Das Meer, die Leute, dich.“ Ich schnippte die Asche meiner Zigarette in die halb leere Tasse und lehnte mich zurück, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. „Das reicht.“
„Du bist unmöglich.“ Aber sie lächelte dabei, und ich wusste, dass sie mich nicht ändern wollte. Sie wollte nur, dass ich so tat, als würde ich mich ändern. Für sie. Für einen Moment.
„Komm“, sagte sie plötzlich, stand auf und zog mich am Arm hoch. „Wir gehen zum Markt.“
„Der Markt hat noch zu.“
„Dann gehen wir später.“ Sie ließ meine Hand los, drehte sich um und verschwand im Zimmer. „Ich dusche zuerst!“
Ich blieb einen Moment auf dem Balkon stehen, lauschte dem Wasser, das jetzt aus der alten Dusche im Badezimmer rauschte, und zündete mir noch eine Zigarette an. Es war eine seltsame, flüchtige Harmonie zwischen uns. Als wäre jeder Moment mit ihr ein Balanceakt zwischen Chaos und Frieden. Sie brachte das Meer mit, dachte ich, und alles, was dazugehörte – die Gezeiten, die Stürme, die stillen Tage.
Als sie fertig war, kam sie mit nassen Haaren und einem breiten Grinsen zurück. „Du bist dran. Und mach schnell.“
„Wohin gehen wir überhaupt?“ fragte ich, während ich an ihr vorbeiging. Sie antwortete nicht. Ich wusste, dass sie es noch nicht wusste. Und das war Teil ihres Plans – immer in Bewegung bleiben, nie lange genug irgendwo stehen, um Wurzeln zu schlagen.
Der Markt in Moguéran war eine Ansammlung von Holzständen, schiefen Sonnenschirmen und lautem Stimmengewirr. Es roch nach frischem Brot, nach Fisch und nach Zitrusfrüchten, die in der Sonne glänzten wie kleine Goldstücke. Marie zog mich durch die engen Gassen, ihre Hand fest um meine, und ich ließ mich einfach mitziehen.
„Schau mal!“ Sie blieb an einem Stand mit Stoffen stehen, fuhr mit den Fingern über einen türkisfarbenen Schal. „Der würde dir stehen.“
„Ein Schal? Im Sommer?“ Ich hob eine Augenbraue, aber sie ignorierte mich, kaufte ihn und wickelte ihn mir um den Hals, bevor ich protestieren konnte.
„Perfekt“, sagte sie, trat einen Schritt zurück und betrachtete mich, als wäre ich eine Art Experiment. „Du siehst jetzt fast wie jemand aus, der sich um etwas kümmert.“
„Und das wäre schlecht?“
„Nein.“ Sie zog mich weiter, ihre Augen suchten immer nach dem Nächsten, dem Aufregenden. Ich folgte ihr, wie ich es immer tat, und fragte mich, wie lange das so weitergehen würde. Wie lange sie hierbleiben würde. Oder bei mir.
Als wir zurückkamen, war die Sonne schon tief über dem Meer. Wir setzten uns wieder auf den Balkon, diesmal mit einem Teller voll Brot, Käse und Oliven zwischen uns. Marie trank Rotwein direkt aus der Flasche, ihre Füße ruhten auf meinem Schoß, und ich fragte mich, ob das jetzt Glück war – dieses banale, kleine Szenario, das in keinem Buch stehen würde, weil es nichts zu erzählen gab. Kein Drama, keine Enthüllung, nur das leise, gleichmäßige Rauschen des Meeres und ihre Stimme, die alte französische Lieder summte.
„Und, hast du daran gedacht, wegzuziehen?“ Sie sprach es aus, als wäre es eine beiläufige Frage, aber ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass sie es nicht war.
„Von hier?“ Ich biss in ein Stück Brot, kaute langsam und sah sie dabei an.
„Von dir.“ Sie lächelte, aber es war eines dieser Lächeln, die mehr verschwiegen, als sie zeigten.
„Vielleicht.“ Ich lehnte mich zurück, starrte auf das Meer und spürte, wie das Gewicht ihrer Worte langsam einsickerte.
Wir schwiegen eine Weile, und das Schweigen fühlte sich an wie etwas, das größer war als wir. Etwas, das nur das Meer erklären konnte, wenn man lange genug hinhörte.
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Von Melbourne bis Warrnambool
Bevor ich mit diesem Beitrag starte, möchte ich mich entschuldigen. Ich sitze gerade auf Tasmanien und schreibe einen Beitrag, der eigentlich vor drei Wochen hätte geschrieben werden sollen. Was soll ich sagen? Es passiert so viel, und wir sind so viel unterwegs, dass ich kaum dazu komme, etwas zu schreiben. Aber ich muss ständig an die Worte meines weißen Bruders denken, der mir sagte, ich solle alles schnell aufschreiben, solange die Ereignisse noch frisch in meinem Kopf sind.
(23. November) Die Ankunft in Melbourne war der Hammer! Wir wurden mit offenen Armen und lautem Schwäbisch von Bettina empfangen. Erst nach ein paar Sätzen erfährt sie, dass Cat noch nicht ganz so weit ist, um das zu verstehen, und wir wechseln schnell wieder ins Englische. Wir sind unfassbar glücklich, bei Bettina unterzukommen. Es ist eine sehr schöne Abwechslung, in einem Haus mit Badezimmer zu übernachten. Auch die Gesellschaft der drei Menschen in dem Haus ist unbeschreiblich angenehm.
Wir starten direkt mit einem Ausflug zu Bettinas Hausstrand und stürzen uns in die Wellen. Es ist sehr windig, und das Wasser schlägt uns um die Ohren. Da es hier im Süden Australiens doch recht kühl ist, beschließen wir ganz spontan, in ein Fitnessstudio zu fahren, um uns in einer Sauna aufzuwärmen. In der Sauna fühlen wir uns wie Gemüse in einem Dampftopf, nur noch Salz und Pfeffer fehlen. Den Abend lassen wir schließlich in einer Bar ausklingen.
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Am nächsten Morgen geht es direkt los zu unserem heiß ersehnten Puffing Billy Train. Das war ein Fest! Wir starten relativ früh, um einen guten Parkplatz zu erwischen. Das ist uns super gelungen, und wir bekommen auch noch einen super Platz im Zug. Der Zug ist wie folgt aufgebaut: Es ist eine ziemlich normale Dampflok, die Waggons mit offenen Seiten hinter sich herzieht. An diesen Seiten hatten wir die Chance, zu sitzen und unsere Beine aus dem Zug baumeln zu lassen.
Wir hatten vom ersten Moment an unfassbar viel Spaß, da es erstens total lustig war, die Leute zu beobachten, die wie aufgescheuchte Hühner um den Zug rannten, um bevor er abfährt, noch das perfekte Instagram-Bild zu ergattern. Jedes Mädchen, wir zählten mindestens drei, hatte einen Gatten hinter sich herlaufen, der sich abmühte, das perfekte Bild hinzubekommen, aber dabei aussah wie ein verzweifelter Fotograf auf Speed.
Als der Zug startet, sind wir ganz gespannt, freuen uns riesig, vorbeiziehende Blätter abzuklatschen und genießen die schöne Natur. Wir fuhren über eine Brücke, die mich direkt in Harry-Potter-Vibes versetzte. Die Fahrt dauert insgesamt eine Stunde.
Am ersten Bahnübergang sehen wir eine kleine Familie, die mit so viel Euphorie unserem Zug winkt, dass wir uns unfassbar darüber freuen und jedem vorbeilaufenden oder -fahrenden Menschen genauso zurückwinken. Unsere gute Laune steigt weiter an, als wir bemerken, dass diese Familie dem Zug mit dem Auto hinterherfährt, um nochmals zu winken. Sie hielten ungefähr viermal auf dem Weg an, wie echte Zug-Groupies auf einer Mission.
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Wir hatten den Spaß unseres Lebens auf dieser Fahrt. Am Ende finden wir ganz viel Kohlebröckel auf unseren Köpfen und in unseren Klamotten, als hätten wir eine Gratis-Spa-Behandlung im Kohleschuppen mitgenommen.
Das Ziel des Zuges ist ein kleiner Teich, an dem ein Café sehr weiße platziert wurde. Wie üblich trinken wir einen Chai Latte und genießen dazu eine Karamellschnitte. Wir setzen uns an den Teich und begegnen dort einigen coolen Vögeln, die natürlich auch einen Krümel abhaben wollten. Die Vögel starren uns dabei so eindringlich an, als hätten sie einen Masterplan, um uns doch noch ein Stück abzuschwatzen. Zum Bedauern der Vögel geben wir jedoch nichts ab, diese Schnitte war einfach viel zu gut, um sie zu teilen.
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Auf der Rückfahrt bewundern wir erneut die schöne Natur und das perfekte Wetter für diesen Ausflug. Es war wolkig, ein kleines bisschen regnerisch, das ließ den Regenwald noch grüner und mystischer wirken und verstärkte meine Harry-Potter-Fantasie noch mehr. Die Titel Melodie bleibt Stunden nach dem Ausflug immer noch in meinem Kopf
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Der nächste Morgen beginnt, ich kann fast sagen perfekt, da wir beschließen, mit Julia, der Tochter von Bettina, frühstücken zu gehen. Das Essen war super: Ich bestelle ein Avocadobrot mit Hummus und Ei, eines meiner Lieblingsgerichte. Nachdem wir einige Stunden damit verbringen, uns über Gott und die Welt zu unterhalten, starten wir am Nachmittag unsere Route auf der Great Ocean Road.
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Wir starten relativ spät, was dazu führt, dass wir nicht sonderlich oft anhalten können. Aber da das Wetter eh nicht besonders prickelnd ist, bestaunen wir die wunderschöne Gegend aus dem Auto heraus.
Apropos Auto: Wie schon mal besprochen, hat das Radio einige Stotterer. Mittlerweile ist es komplett ausgefallen, und wir haben nur noch in starken Rechtskurven für einige Sekunden Ton. Die lange Fahrzeit überbrücken wir mit lauten Übungen für Operngesänge.
In Apollo Bay angekommen, staunen wir nicht schlecht. Der Campingplatz ist an einem Abhang gebaut, sodass wir auf das weite Meer schauen können. Wir verbringen den restlichen Abend mit einem kleinen Spaziergang in die Stadt, nur um herauszufinden, dass alle Läden bereits geschlossen sind. Naja, einige Schritte mehr auf der Garminuhr können nicht schaden.
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Am nächsten Morgen starten wir mit dem mittlerweile routinierten Abbau des Zeltes, einer kurzen Dusche und der Suche nach dem nächsten Café, um ein Chai Latte und ein Sandwich zu ergattern. Diese Mission war erfolgreich, und wir fahren weiter auf der Great Ocean Road bis zu den 12 Aposteln. Das Wetter spielt mit, und wir sehen auf das blaue Meer und die beeindruckenden Felsen. Die wunderschönen Weiten und das Zusammenspiel von Wind, Wellen und Sonne ist perfekt. Hier halten wir uns eine Weile auf und genießen die wunderschöne Natur.
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Wir halten nach ein paar Minuten Autofahrt bei der sogenannten Thunder Cave. Leider ist diese geschlossen, und wir können der Empfehlung meines Vaters nicht folgen. Direkt daneben gibt es jedoch einen kleinen Aussichtspunkt, den wir noch besichtigen. Hier sieht man besonders gut, wie die Wellen gegen die Felsen prallen.
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Die Fahrt endet für heute in einem Motel in Warrnambool. Dort übernachten wir zwei Nächte, um von dort aus die Schönheit der Natur zu entdecken. Da es noch nicht spät genug ist, um ins Bett zu gehen, beschließen wir gegen 17 Uhr, noch ein bisschen rauszugehen und eine Runde zu laufen. Die kleine Wanderung beginnt mit einem richtig coolen Spielplatz, der meiner Meinung nach hauptsächlich für Erwachsene gebaut wurde. Nach etwas Spaß auf dem Karussell machen wir uns auf den Weg Richtung Hafen, wo wir einen Steg entlanglaufen und zwischendurch kurze Sprints einlegen, weil es doch recht frisch wird.
Im Anschluss begeben wir uns auf einen Weg am Meer entlang, der sich als recht hübsch entpuppt. Dort fängt es dann an zu regnen, zum Glück habe ich mir eine Patagonia-Regenjacke gekauft! Gleichzeitig mit dem Regen kommt bei mir der Schluckauf, und wir probieren alle möglichen Methoden, um ihn loszuwerden: Erschrecken, über das Essen reden oder Luft anhalten. Am Ende hat komischerweise ein kleiner Schlag ins Zwerchfell geholfen.
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Vor lauter Lachen merken wir überhaupt nicht, wie spät es ist, und der Weg nach Hause wird plötzlich sehr stressig, da wir wissen, dass die Küche des Restaurants bald schließt. Glücklicherweise haben wir es pünktlich geschafft, und wir essen einen superleckeren Burger und trinken einen Gin Tonic mit Gin aus einer Destillerie in der Nähe. Gegen Ende führen wir uns auf, als wären wir die größten Gin-Kenner und machen sogar Bilder von der Flasche. Erst am nächsten Morgen fällt uns auf, wie spießig das war.
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Wir freuen uns auf den Nächsten Tag da wir uns einen Chilligen Tag gönnen. (27. November)
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"SCHRIFTENTEST: NUR GENUG"Ich spüre, wie jemand oder etwas meine Hüften unter die Laken reibt, aber ich bin allein, im Gefolge meines Schlafwecks und vielleicht ist es der Rest eines verschwundenen Traumes, an den ich mich nicht erinnere, ein Konfetti, das ich noch greifen kann. Das Ergebnis ist ein Zittern im Rücken, das mir Angst macht, aber auch angenehm. Seine Worte kommen mir in den Sinn, die er mir geschrieben hat, bevor ich eingeschlafen bin, abgeschlachtet von einem einsamen und dennoch intensiven Orgasmus.Die Sehnsucht, die auf mir liegt und mich zwingt, meine Oberschenkel zu drücken, ist pure Freude, aber ich gewinne die Versuchung, mich wieder zu streicheln: Es ist zu spät und ich schleppe mich ins Badezimmer.Ich versuche mich zusammen zu reißen, gerade während ich meine Brust mit Öl massiere vibriert das Telefon immer wieder: er ist es. Man muss nicht mal nachschauen und lesen, ich weiß, dass er es ist. Ich fühle meine Brustwarzen taub und meine Brüste schwellen an, ich bin mir sicher, dass er es ist und dieses Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, trocknet mich ein wenig aus, dieses Verlangen, das auf mich wütet und es scheint mich zu verschlingen.Sobald ich seine Worte lese lächle ich wie ein Handicap und antworte ihm, laufe meine Worte mit einem sehr provokanten Foto: Andererseits bin ich nackt im Badezimmer - was für eine verdammte Rechtfertigung.Ich weiß, dass das alles irrational ist, dass diese Beule und Antwort den ganzen Tag verfallen werden, dass meine Oberschenkel beim Fahren zittern werden, dass ich bei der Arbeit auf dem Venusberg verweilen werde, dass ich eine unausfüllbare Leere in meinem Magen spüren werde, während ich einkaufen werde, die ich schicken ihm mehr bilder und genauso viele erhalten, dass ich mich auf seinen telefonat freuen werde, sobald ich heute Abend ins Bett gehe spiele ich wieder mit ihm.Sobald ich gelesen habe, dass sie es als "Sexting" definieren, mag ich keine englischen Wörter, auch wenn dieser einen eleganten, fast harmlosen Klang hat, aber das ist es gar nicht. Ich weiß, es ist ein spannendes Spiel, das ein angenehmes Vorspiel war: der Auslöser von etwas, das passiert wäre.Aber jetzt, wo ich die Textur ihres Körpers kenne, der Klang ihres Atems, der Duft ihres Vergnügens, hat sich in etwas anderes verwandelt. Die Aufregung des Augenblicks verwandelt sich in nostalgischen Trost: in einer Leihmutter dessen, was es sein sollte, so wiegt die Distanz wie ein Felsbrocken, erstreckt sich die Zeit bis zum nächsten Treffen frustrierend und das Vergnügen trägt den Samen der Folter mit sich.Dieses Spiel der Gedanken, die sich belasten, kämpfen, sich aufregen, ist der tragische Epilog einer unerträglichen Einsamkeit, gerade in den Momenten, in denen man nicht mehr alleine sein will.Aber jetzt habe ich eine Nachricht bekommen, das muss er sein.- Flucht der Seele -
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Vor einer Stunde bin ich ins Badezimmer gegangen, plötzlich hat sich mein Körper erwärmt, mir wurde schwindelig,,,, eine Zeitspanne, war es 5 Minuten oder 30 Minuten , ich weiß nicht,,,, Ich habe über etwas nachgedacht, ein pfeifendes Geräusch, ich spüre Schmerzen am Kopf, meine Augen öffnen und schließen sich leise wie in einer Schlafmatratze, mein Körper liegt ausgestreckt auf dem Badezimmerboden, es scheint, als hätte ich plötzlich das Bewusstsein verloren, bin ins Koma gefallen, ich habe keine Krankengeschichte, ich habe nur Einsamkeit, Isolation und Depression eine schöne und düstere Heimat , sehr weit weg von meiner Heimat, meiner hässlichen und glücklichen Heimat, ich habe mich hier noch nicht niedergelassen, und ich werde nicht in eine Heimat zurückkehren, die ich durch meinen Willen getrennt habe, dass ich der starke Mann von außen bin, schwach und gebrochen von innen, ich sehe die Spuren des Sturzes auf meinen Kopf, keine Hand hebt mich auf, keine Hand schlägt mich zu Boden ،und keine Hand beugt sich über mich und berührt meinen Kopf.
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Jede Sissy Sie tut alles in ihrer Macht Stehende, um mich nicht anzusehen, in der Hoffnung, dass ich ihren subtilen Hinweis verstehe. Es dauert eine Sekunde, und dann dämmert es mir. Sie hat „das“ noch nie in ihren Windeln gemacht. Ich kann es ihr nicht verdenken, es kann eine schmutzige Angelegenheit sein, und obwohl sie es wollte, hat sie es während ihres Solospiels nie in Windeln getan. Sie hat es aufgeschoben, bis sie einen Partner hatte, der ihr beim Aufräumen half. Nun, es gibt keine bessere Zeit als die Gegenwart, um deine schmutzigen kleinen Wünsche wahr werden zu lassen, richtig? Okay, Baby, Sissy-Mami wird dir helfen. „Baby, das ist so schön, als die Röte in ihren Wangen aufsteigt. Ich halte immer noch die Hand hoch, führe sie ins Badezimmer und setze mich auf den Rand der Badewanne neben der Toilette. Also gut, Baby … Sissy-Mami weiß, dass du das volle Windelerlebnis haben willst, also werde ich dir bei deinem ersten Mal helfen, okay?“
#ab dl diaper#windelbaby#ab dl lifestyle#windenburg#windeljunge#ab/dl diaper#ab/dl babygirl#ab/dl community#ab/dl lifestyle#ab/dl kink#feminine sissy#humiliation sissy#sissy caged#sissy ferminization
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Muss/ will wieder in den schreibflow kommen… was ist besser als some writing sprints? Eine Szene aus einem zukünftigen Kapitel von Zwei Welten, ein Zuhause (Tatort Stuttgart, Alters-WG: Sebastian und Thorsten haben Dr Vogts Elternhaus auf dem Land gekauft. Neues Heim, alte Gefühle?!?!).
Beide hatten Urlaub für den Umzug genommen. Jetzt ist Alltag, aber irgendwie ist es anders. Und Sebastian can’t cope.
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“Was soll ich mit ner Frau, die gefühlt so alt ist wie meine Tochter?” Sebastian brüllte nicht, aber er war schon aufgebracht.
Der erste Tag wieder auf Arbeit — und solch ein Start! Wenn wenigstens ein Fall anstehen würde… Aber nein! Büroarbeit, und eben eine neue Kollegin. Wie die seit dem Weggang von Nika gefühlt jeden Monat wechselten, und die neuen immer jünger wurden und sie, Thorsten und er, älter.
Und nein, dass Sebastians 50. Geburtstag näher rückte, das hatte wenig mit seinem Ausbruch zu tun.
“Sie müssen sie nicht gleich heiraten, Herr Bootz.”
Die neue Staatsanwältin war auch da. Oder dazu gekommen. Seitdem Frau Alvarez befördert worden war, war auch hier wenig personelle Kontinuität. Das Wort würde er auch nicht verwenden, die Frau, die aber Frau Alvarez beerbt hat schon.
Sie meinte auch, dass die Neue zu ihm passen würde. All die jungen Frauen, die Gott-weiß-was in Sebastian Bootz sahen, und dabei übersahen, was er wollte und wen vor allem.
Gut, sie hatten auch nicht Thorsten nackt heute Morgen in ihrem Badezimmer gesehen.
Sebastian aber.
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Dies ist mein Abschiedsbrief für Dich und unsere gemeinsame Zeit.
Ich habe 15min auf unserem Chat gewartet, mein Herz hat so schnell geschlagen.. ich hab das zittern angefangen, aber innerlich wusste ich was auf mich zu kommt. Das es kein "Uns" mehr geben wird, das es endgültig vorbei ist mit Dir und mir.
Du hast mir das Lachen geschenkt am 14.02.2021, als du ganz überraschend vor meiner Tür standest weil wir einen kleinen Streit hatten, und du das nicht so hinnehmen wolltest. Ich habe mir da gerade eine Pizza in den Ofen geschoben die ich dann leider leider ausfallen lassen musste. 😂
Ich bin runter gekommen und habe dich das erste mal gesehen in deiner gelben Jacke, und du warst so schön, wow. Ich habe deine Stimme direkt in mein Herz geschlossen, ich habe es geliebt wenn du gesprochen hast, ich hätte dir den ganzen Tag zuhören können. Dann sind wir in meine Wohnung gegangen weil uns langsam kalt wurde.. ich war viel zu schüchtern um irgendeinen ersten Schritt zu wagen, also hast du meine Hand auf deinen Schenkel gelegt.. dann haben wir zusammen gekuschelt und anschließend hast du mich geküsst. Leider musstest du dann auch schon wieder los, da dein Bus in Bälde kam.
Ich war direkt in love mit Dir, wir haben die ganze Zeit miteinander geschrieben, wir haben jede freie Minute zusammen verbracht. Du hast meine Stimme sehr gemocht und ich glaube ein größeres Kompliment kann man einer Person gar nicht geben.
Dann haben wir uns ein paar mal öfter gesehen, meine Wohnung war absolut nicht eingeräumt es war einfach eine typische single Wohnung... Aufwaschen im Badezimmer weil ich noch keine Spüle hatte.. keine Anbauwand nix..😂 und trotzdem hatten wir eine tolle gemeinsame Zeit. Du hast durch mich eine liebe für Hawaii five 0 entwickelt, oh Gott.. wie oft wir das hoch und runter geschaut haben, und Du in meinem Arm lagst.. es war der Himmel auf Erden. Ich weiß der Zustand meiner Wohnung hat dich oft mitgenommen weshalb ich eines Tages auch meine Küche mir zusammen gebaut habe..😂..
Dann irgendwann musste ich das erste mal in dein Elternhaus und ohje hatte ich eine Angst davor.. wie deine Eltern drauf sind.. wie sie auf mich reagieren...
Aber diese Angst war vollkommen unbegründet, solche Menschen habe ich in meinem Leben noch nicht getroffen. so etwas Herzengutes und so liebevoll. Sie haben mich aufgenommen wie einen zweiten Sohn.. Und dafür bin ich unendlich dankbar. Wir hatten so eine schöne Zeit immer da.. so viele schöne Grillabende, Geburtstage, Weihnachten...
Nach einigen Höhen und Tiefen, kam dann der 1.11.2021 an diesem Tag haben wir unsere erste gemeinsame Wohnung bezogen. Diese Zeit sollte die schönste in unserem Leben werden, wir hatten tolle Nachbarn mit denen wir auch viele viele gemeinsame betrunkene Stunden verbracht haben...😂
Du hattest anfangs sehr sehr großes Heimweh und das tat mir auch sehr leid. Ich hätte gerne in diesem Moment etwas für dich getan, aber mir waren die Hände gebunden..
Dann im Januar bist du ins Tierheim und hast die zwei kleinen süßen Katzen geholt Namens Nala und Simba... und oh Gott waren diese zwei Zucker...🥺🥺 Ich hab Nala immernoch in meinem Herzen, und den Idioten Simba natürlich auch..wie ich den Kratzbaum aufgebaut habe und diese zwei ständig mit den Schrauben oder ähnlichem gespielt haben und ich immer alles gesucht hatte ..😂
Du kamst von der Arbeit und hast dich ganz sehr gefreut darüber ..
Natürlich hatten wir auch schlechte Zeiten, aber diese möchte ich hier nun nicht auflisten.
Wir hatten trotz alledem eine schöne Zeit in der Wohnung..Viel gekuschelt...viel geküsst..viel gelacht...aber auch viel geweint...zu viel...
Dann im Dezember 2022 ist das Fass übergelaufen und wir haben uns letztendlich getrennt. dieses Weihnachten war eines der schlimmsten was ich je erlebt hatte.
Letztendlich bist du am 04.02.2023 ausgezogen, und ab da war es vorbei.
Wochen später habe ich dich angeschrieben mit dem Wortlaut "ich kann es nicht ertragen wenn dich ein anderer anfassen würde".. Nachdem hatten wir wieder eine Zeitlang geschrieben.. bis wir uns letztendlich getroffen haben zur Aussprache. Und wir haben uns geküsst.. und es kam mir vor wie der erste Kuss.. so unbeschreiblich schön, als wäre ein Feuer ausgebrochen.. ich hab so gezittert.. und wusste nicht ob es richtig ist, aber es war in dem Moment egal. in diesem Moment hat die Welt still gestanden.
Wir wollten es noch einmal probieren aber es soll wohl einfach nicht sein.
Ja wir hatten viele schlechte Zeiten sowohl von mir als auch von Dir. Aber diese wollte ich hier nicht ansprechen. Ich wollte mich noch einmal an all unsere schönen Zeiten erinnern....noch ein letztes mal.
Ich danke dir dafür dass du mir das Lachen geschenkt hast, und es tut mir leid, dass ich es dir genommen habe.
Ich werde dich nie vergessen, leb wohl..
in Liebe
Ich
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2023-10-03
Ich war vor meiner Herrin wach und kümmerte mich schon um die Wäsche.
Kaffee lief und als ich hörte, dass meine Herrin aufstand schenkte ich ihr den Kaffee ein.
Während sie den Kaffee genoss, beeilte ich mich, um ihre Sachen bereit zu legen. Normale, bequeme und nette Sachen, dazu entsprechende Unterwäsche. Ich bezog das Bett frisch.
Meine Herrin hatte gestern schon gesagt, dass sie heute duschen gehen will, da sich noch nach Lagerfeuer riechen würde, aber spät abends ihre Haare nicht mehr waschen wollte.
Als ich alles fertig hatte, servierte ich ihr das Frühstück und ging schon unter die Dusche, um mich zu waschen und zu rasieren.
Als meine Herrin dazu kam ließ sie mich verschlossen. Ich durfte sie waschen und mein Käfig wurde schon recht eng.
Als sie fertig war verließ sie die Dusche und ich hatte mich mit ihrem Schwamm mit dem Vanille-Duschgel zu waschen.
Ich folgte ihr dann ins Schlafzimmer und zu meiner Freude hatte sie die netten Sachen mitgenommen.
Ich hatte das frisch bezogene Bett mit einem Handtuch abgedeckt, um meine Herrin jetzt auch noch einzucremen.
Sie genoss es in vollen Zügen und ließ sich anschließend von mir noch anziehen.
Spitzen-String und -BH, feine Strumpfhose, kurzen Rock und eine schwarze Bluse. Dazu ihre Holzclogs. Sie sah umwerfend aus.
Am Ende kam sie zu mir, griff zwischen meine Beine und massierte meine Hoden. Ich stöhnte vor Erregung und sie machte sich lustig, dass ich sie ja so gar nicht richtig küssen könne.
Dann zwirbelte sie meine Nippel und ich durfte dabei mit meinen Händen unter ihren Rock und ihre Beine in den feinen Stoff der Strumpfhose streicheln.
Sie küsste mich und war dann durch die Tür. Dann durfte ich mich auch anziehen.
Als wir uns etwas später zum Mittagsschlaf zurückzogen, hatte ich meiner Herrin ein Negligé und niedliche Unterwäsche bereitgelegt.
Sie zog sich aus, grinste und nahm die niedliche Unterwäsche. Wir sehr hatte ich gehofft, dass sie das Negligé nimmt.
„Du darfst noch meine Füße küssen, aber erst will ich noch ein Paar niedliche Socken, ich will ja nicht frieren.“
Ich seufzte und holte ihr ein Paar. Natürlich hatte ich sie ihr auch anzuziehen, dann kniete ich mich vor ihr Bett.
Während ich sie küsste, sagte sie betont, dass sie ja genau weiß, wie gerne ich sie in diesen Sachen sehen mag.
Ich durfte nackt, mit Käfig zu ihr ins Bett und ich schlief erregt und mit engem Käfig ein.
Wir kuschelten, als wir wieder wach waren. Meine Herrin fuhr mit ihrem Fuß über meine Beine: „Fühlst du den Stoff von den tollen Socken.“, neckte sie mich. Dabei kraulte sie auch wieder meine Hoden und mein Käfig wurde schmerzhaft eng.
„Ich will ein Kaffee, aber vorher küsst du nochmal meine Füße. Und weißt du was, ich behalte die tolle Unterwäsche an, ich hatte lange genug die andere für dich an.“
Uff, dass saß. Ich stand auf, küsste ihre Füße und rechnete schon damit, dass sie jetzt auch die bequemen Sachen anziehen will, aber dann war sie doch so gnädig und zog die netten Sachen wieder an. Aber halt mit niedlicher Unterwäsche.
Ich kochte ihr einen Kaffee und servierte ihn ihr mit ein paar Keksen.
Natürlich nutze ich es immer wieder aus, ihre Beine in den feinen Stoff zu spüren und streichelte ihre Beine. Meine Herrin lächelte jedesmal, weil sie genau weiß, dass es mich nur immer weiter erregen würde.
Im Laufe des Nachmittags hatte meine Herrin sich irgendwie falsch bewegt und nun einen verspannten Nacken. Ich kümmerte mich mit Schmerzmittel, Wärmekissen und Massage, aber es wurde nur ein wenig besser.
Abends auf der Couch zog meine Herrin die Strumpfhose aus, sodass ich mich um ihre Füße kümmern konnte.
Ich ließ mir Zeit, damit sie das ausgiebig genießen konnte.
Ich hätte nicht damit gerechnet, aber sie zog die Strumpfhose danach wieder an. In mir keimte ein Funke Hoffnung auf, dass ich vielleicht ihre Füße noch in meinem Schritt spüren würde.
Doch als wir zu Bett gingen zog sie Strumpfhose und Kleid aus und verließ in der niedlichen Unterwäsche das Badezimmer.
Kurz danach kam sie wieder und gab mir den Schlüssel mit der Aufforderung mich zu öffnen und zu waschen.
Als ich ihr folgte, erwartete sie mich in der niedlichen Unterwäsche und den niedlichen Socken vom Mittagsschlaf.
Ich seufzte und legte mich auf ihren Befehl ins Bett. Sie kuschelte sich an mich, so dass sie mir ihren Fuß zwischen die Beine schieben konnte. Was so deprimierend war, da ich mir doch so sehr ihre Füße in zarten Nylonstoff wünschte.
Sie fing an meine Brustwarze zu zwirbeln und verlangte, dass ich mich zehn Mal zu edgen habe.
Dass sie mich mit der Wäsche so neckte erregte mich, wie immer. Und ich musste nur 2-3x wichsen und wäre fast ausgelaufen, was sie mir strikt verbot.
So musste ich etwas größere Pausen machen, war aber recht schnell fertig.
„Jetzt bist du wenigstens schön erregt und kannst den Käfig wieder anlegen.“, sagte sie freudig, während sie mich selbst noch langsam etwas massierte.
Sie scheuchte mich aus dem Bett und es war eine Tortur den Käfig nun anzulegen.
Unter Schmerzen schaffte ich es, beobachtet von einer sehr zufriedenen Herrin.
Ich küsste noch ihre Füße und durfte dann zu ihr ins Bett.
Über eine Stunde lag ich wach und immer wieder kam der Gedanke, ihre Füße in Nylons in meinem Schritt zu spüren und dann wird das Bild von den niedlichen Socken ersetzt und ich konnte den Baumwollstoff noch spüren.
Ich glaube, mich damit zu demütigen, mir ihren Anblick ich heißen Sachen zu verwehren und dafür die niedlichen Sachen anzuziehen, trifft gerade voll meinen Keuschlingsnerv.
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Schön
Seit über fünfzehn Jahren schon sitzen Thorsten und Sebastian gegenüber voneinander an ihren mal ordentlichen, mal unordentlichen Schreibtischen. Es kommt dabei zum Glück eher seltener vor, dass sie im Sommer noch in ihrem Büro sitzen, nachdem die Sonne untergegangen ist.
Heute ist aber eine dieser Ausnahmen. Zu dieser Zeit nach 22 Uhr ist fast niemand mehr da. Im Hauptgebäude sind lediglich die Schreibtischlampen an diesen zwei Tischen noch an und bringen Licht und Geborgenheit in die späte Dunkelheit und fast schon gespenstische Ruhe.
Früher hat Sebastian es gehasst, wenn er länger bleiben musste. Auf der Arbeit festzuhängen und zu wissen, dass er Maja und Henri nicht mehr sehen kann, bevor die zwei ins Bett mussten, hat ihm jedes Mal das Herz gebrochen. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei. Er hat nun fast genauso lange allein gewohnt wie zusammen als Familie.
Sebastian wohnt zwar seit ein paar Wochen nicht mehr allein, aber dennoch ist zu Hause niemand, der auf ihn wartet.
Immerhin sitzt ihm der Mann, mit dem er sich nach langem Hin und Her nun eine Wohnung teilt, am Schreibtisch gegenüber und scheint noch sehr vertieft zu sein in wichtigen Papierkram.
Thorsten trägt einen grauen Pullover, der seine Figur nicht nur ungemein schmeichelt, sondern auch super weich ist. Sebastian weiß das, weil er letzte Woche mit der Wäsche dran war. Und weil er mit seinen Fingern vielleicht ein paar Mal über den Stoff gestrichen hat, bevor er das Oberteil in die Waschmaschine geschmissen hat. Aber wirklich auch nur ein paar Mal.
Für einen kleinen Moment erlaubt sich Sebastian, seinen Blick an Thorstens Hals und dann seinem Gesicht haften zu lassen, dort, wo sich der lange Arbeitstag in der gerunzelten Stirn niedergelassen hat. Und für ein paar weitere Sekunden erlaubt er sich, eine Welt vorzustellen, in der er seine Hand über genau diesen Hals und diese Stirn wandern lassen darf, um die Wärme zu spüren und jegliche Sorgen wegzustreichen.
„Sebastian?“
Sebastian blinzelt. Ein tiefer Atemzug füllt seine Lunge und bringt ihn zurück in die Gegenwart. „Hm?“, fragt er, ertappt.
„Alles okay bei dir?“
„Ja?“
„Du siehst so verträumt aus.“
Sebastian nickt mit seinem Kopf Richtung Uhr. „Ist ja auch eigentlich Schlafenszeit.“
Thorsten grinst. „Als ob du jemals vor Mitternacht schläfst. Ich sehe doch, wenn bei dir im Schlafzimmer noch Licht an ist.“
Sebastians Herz klopft etwas doller, als er sich so eine Situation vorstellt. Thorsten, der spätabends vielleicht noch einmal ins Badezimmer oder in die Küche geht und dann durch den Türspalt auf dem Boden Licht sieht, das aus dem umgebauten Arbeitszimmer (Sebastians neuem Schlafzimmer) in den Flur fällt. Ein bisschen rot wird er auch, als er wieder einmal daran denkt, dass die Kopfenden ihrer beiden Betten an genau derselben Wand sind, Kopf an Kopf.
Zwei Schlafzimmer, ein Zuhause.
„Und wie siehst du mein Licht, wenn du nicht selbst noch wach bist?“
Thorsten kneift die Augen zusammen. „Touché.“
Sebastian presst die Lippen zusammen zu dem Grinsen eines Gewinners. Dann bringt er den kleinen Stapel Papier vor sich in Ordnung und verstaut die Zettel in einem Ordner. „Machen wir endlich Schluss für heute?“
Thorsten nickt und schließt auch den Ordner vor sich. „Ja, ich bin auch durch.“
„Sehr gut.“
„Aber warte mal noch kurz.“
„Okay?“ Sebastian schaut von seinem Schreibtisch auf und beobachtet Thorsten dabei, wie er von seinem Platz aufsteht, um die zwei Tische herumgeht und neben Sebastian stehen bleibt. Mit jedem Schritt wird das Pochen in Sebastians Ohren lauter.
„Sebastian“, beginnt Thorsten und druckst ein wenig herum, lässt seine Augen dabei eher auf den Boden gerichtet.
Und Sebastian schreit innerlich. Es fehlt nur noch, dass Thorsten mit dem Saum seines Pullovers spielt, aber sowas hat er noch nie gemacht, ganz egal, wie nervös er war. Sebastian hat diesen Ton in Thorstens Stimme bisher nur selten gehört und kann sich kaum an das letzte Mal erinnern. Das ist dieser Ton, der so ruhig und aufrichtig ist, dass alles wie ein Geheimnis klingt.
Irgendwie kann jetzt alles passieren.
„Ich wollte dir schon lange etwas sagen.“
. . . wirklich alles.
Sebastians Mund ist ganz trocken.
„Und irgendwie finde ich nie den richtigen Zeitpunkt, nicht einmal zu Hause.“
Jedes Mal, wenn Thorsten diese zwei Wörter gesagt hat in den letzten Wochen, hat Sebastians Herz einen Sprung gemacht. Jetzt gerade schlägt es einen Salto nach dem anderen wie ein richtiger kleiner Akrobat.
„Ja?“, fragt Sebastian zaghaft und leise. Er beißt sich auf die Lippe und hofft, dass Thorsten nicht sieht, wie er kurz vorm Explodieren ist.
Plötzlich legt Thorsten eine Hand auf Sebastians Schultern. Angesichts der wenigen Male, bei denen die zwei sich willentlich und mehr als nur eine Sekunde berührt haben, ist das mehr als außergewöhnlich. Thorsten ist nicht so der Mensch mit einem Drang nach Körperkontakt.
„Du machst mich richtig glücklich.“ Das Lächeln, das in dem Moment auf Thorstens Lippen erscheint, ist nur für Sebastian, genauso wie das Funkeln in seinen Augen. „Es ist richtig schön mit dir, hier bei der Arbeit sowieso, aber umso mehr mit dir in der neuen Wohnung. Das wollte ich dir endlich mal sagen.“
Dass Sebastian überwältigt ist von der Nachricht – dem Geständnis? – ist untertrieben. Es ist einfach nur ein ganz normaler Dienstag im Juni, mitten in der Nacht, eigentlich völlig unbedeutend. Und doch hat Thorsten diese Nacht gerade zu einer der bedeutendsten Nächte in Sebastians Leben gemacht.
Jetzt schwebt nur ein einziger Gedanke durch Sebastians Kopf. „Darf ich dich mal in den Arm nehmen?“, fragt er und blickt zu Thorsten hoch, dessen warme Hand noch immer auf seiner Schulter liegt.
Thorsten lächelt und nickt.
Sebastian schiebt seinen Stuhl nach hinten, als er aufsteht. Er wirft sofort seine Arme um Thorsten und zieht ihn ein bisschen näher an sich heran. Diese Umarmung ist wirklich mehr als ein Jahrzehnt überfällig. Und außerdem ist es sowieso viel zu lange her, dass er jemanden umarmt hat.
Thorsten legt seine Hände auf Sebastians Rücken und vergräbt sein Gesicht zwischen Sebastians Schulter und Hals. Sebastians Bart kitzelt ihn ein wenig an der Wange, aber darüber würde er sich niemals beschweren. Ganz im Gegenteil. Es fühlt sich gut an, Sebastian so nah zu haben – die Person, mit der er irgendwie und auf verrückte Weise beschlossen hat, sein Leben zu verbringen.
„Ich bin auch sehr glücklich mit dir“, flüstert Sebastian in Thorstens Haare.
„Ja?“, fragt Thorsten, die wohl dümmste Gegenfrage der Welt.
„Ja“, antwortet Sebastian mit einem breiten Grinsen und vollem Herzen.
„Schön.“
Sebastian drückt Thorsten noch einmal ganz fest. Am liebsten würde er sich gar nicht mehr aus der Umarmung lösen. Zumindest nicht, wenn Thorsten ihm nicht verspricht, ihn mindestens einmal in der Woche so zu umarmen. So, als würde sie niemand sehen. So, als könnten sie bis zum Morgen hier stehen mit vereinten, klopfenden Herzen.
Thorsten atmet noch einmal tief ein und lehnt sich dann ein kleines Stück zurück, um Sebastians Blick zu treffen. „Und jetzt ab nach Hause?“, fragt er.
„Ja.“
„Gut. Ich fahre.“
Unzählige Male sind die beiden schon nebeneinander durch den Flur in Richtung Ausgang gegangen, doch noch nie haben die zwei sich so leicht gefühlt wie heute.
für @weidli
#ich hoffe das war sappy genug 😁#längstes Stuggi Drabble bisher <3#tatort stuttgart#mehl stuff#stuggi drabbles
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Tag 26. 29.07.2023
Land der aufgehenden Sonne. Wir stiegen nach 3h Halbschlaf um 01:00 Uhr auf, zogen uns kurz um und montierten unsere Kopflampen. Pünktlich 01:30 Uhr wanderten wir im Stockdunklen los, um den renommierten Fuji-Sonnenaufgang ganz oben mitzuerleben. Die ersten Höhenmeter der verbleibenden 426 Meter zum Gipfel (3.776 Meter) liefen reibungslos, zwar wars ca. 5^C kalt und das Geröll nahm kein Ende, jedoch schafften wir ordentlich Höhenmeter.
Gegen 02:00 Uhr fing dann der Bergsteiger-Stau an. Man lief so nah am Vordermann, dass man dessen Namensschild samt Adresse, Telefonnummer und Emailadresse nach nur wenigen Minuten auswendig konnte. Je näher wir an den Gipfel kamen desto mehr Wanderer kamen von benachbarten Pfaden dazu. Bei ca. 3.600 Metern gabs sogar Angestellte des Nationalparks, die als Staukoordinatoren taugten. Krass. Der ganze Stau stammte von der aufgebauten Fuji-Nachfrage der Pandemie, wo das Besteigen des Vulkans ohne funktionstüchtigen Berghütten für die Masse unmöglich war. Unsere Kommilitonen waren hauptsächlich Japaner, hinzu kamen auffällig viele Franzosen und Kanadier sowie Holländer und Briten.
Gegen 03:30 Uhr erreichten wir nach stockendem Verkehr schließlich den Gipfel. Webster holte sich einen Kaffee und Wilson eine heiße Schokolade und wir setzten uns auf einen Hügel, um auf den Sonnenaufgang zu warten. Wir hatten jeweils vier Kleidungsschichten an, zitterten jedoch beide ein wenig. Der tatsächliche Sonnenaufgang war absolut bombastisch, ein einzigartiges Erlebnis, die erklärt weshalb die japanische Flagge eine rote Sonne porträtiert. Die Sonne ging regelrecht über den Wolken auf und betonte kontinuierlich auf dem Horizont neue Hügel, die rundherum ihre Wolkendecken beschützten. Wir waren äußerst beeindruckt und machten entsprechend dutzende Fotoaufnahmen.
Schließlich entschieden wir uns dem Abstieg zu widmen und marschierten gegen 05:15 Uhr los Richtung Talstation. Über den Wolken zu wandern war traumhaft, v.a. gefiel uns auf 3.200M die weiße Wolkendecke beim zweiten Frühstück (Reis mit Makrele und Tamago-Ei von der Hütte) zu genießen. Beim Abstieg wendeten wir stets die sogenannte „Zickzack“ Methodik an, die Webster damals in Alaska kennenlernte. Egal ob bergauf oder bergab, bei steilen Bergstücken läuft man im 45 Grad Winkel, um mehr Körpergewicht auf die Hüften und Oberschenkel zu verlagern und dadurch die Waden zu schonen. Die Methodik funktionierte super, sodass wir 08:00 Uhr, nach bloß 3h, am Parkplatz ankamen.
Die Fahrt zurück war kurz, wir schliefen nämlich beide. In Gotemba buchten wir Platzreservierungen für unseren Nachmittagszug nach Kyoto, aßen was in der Bäckerei und machten uns im Badezimmer der Hotellobby frisch. Die Shinkansen-Zugfahrt (Bullet Train) nach Kyoto lief einbahnfrei, genauso wie die Busfahrt ins Hotel. Zwar hatten wir 38^C und schwitzten, jedoch freuten wir uns enorm auf die Dusche. Zum Abendessen gabs Ramen, danach waren wir kurz im Supermarkt und jetzt schauen wir die Wallabies gegen die All Blacks - gerade ist Halbzeit. Ronald viel Spaß in den USA! Gute Nacht!
Day 26. July 29, 2023
Land of the rising sun. After 3 hours of half-sleep, we got up at 1:00 am, quickly changed, and put on our headlamps. At exactly 1:30 am, we started our hike in pitch darkness to experience the renowned Fuji sunrise from the top. The initial ascent of the remaining 426 meters to the summit (3,776 meters) went smoothly. It was about 5^C cold, and the scree seemed endless, but we managed to gain altitude steadily.
Around 2:00 am, the mountaineer's traffic jam began. We were walking so close to the person in front that we could memorize their name tag, address, phone number, and email within minutes. As we approached the summit, more hikers joined from neighboring paths. At around 3,600 meters, there were even National Park employees serving as traffic coordinators. It was incredible. The whole congestion was a result of the increased demand to climb Mount Fuji during the pandemic, when the mountain huts weren't functional for the masses. Our fellow climbers were mainly Japanese, along with quite a few French, Canadians, Dutch, and Brits.
By 3:30 am, we finally reached the summit amidst the slow-moving crowd. Webster got a coffee, Wilson opted for hot chocolate, and we sat on a hill to wait for the sunrise. Though we wore four layers of clothing, we still shivered a bit. The actual sunrise was absolutely spectacular, a unique experience that explains why the Japanese flag portrays a red sun. The sun rose above the clouds and continually highlighted new hills on the horizon, which were sheltered by their cloud cover. We were extremely impressed and took dozens of photos accordingly.
Eventually, we decided to begin the descent and started walking towards the base station at around 5:15 am. Hiking above the clouds was fantastic, and we especially enjoyed the white sea of clouds at 3,200 meters while having our second breakfast of rice with mackerel and Tamago egg from the hut. During the descent, we followed the so-called "Zigzag" technique that Webster learned in Alaska. Whether uphill or downhill, on steep slopes, we walked at a 45-degree angle to shift more body weight onto the hips and thighs, thus easing the strain on the calves. The technique worked great, and we arrived at the parking lot by 8:00 am, just 3 hours after starting the descent.
The ride back was short, as we both slept. In Gotemba, we booked seat reservations for our afternoon train to Kyoto, grabbed something to eat at the bakery, and freshened up in the hotel lobby's bathroom. The Shinkansen (Bullet Train) ride to Kyoto went smoothly, as did the bus ride to the hotel. Despite the 38^C heat making us sweat, we were excited about taking a shower. For dinner, we had ramen, and later, we briefly visited the supermarket. Now, we are watching the Wallabies against the All Blacks - it's halftime. Ronald, have fun in the US! Good night!
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