#Die Stimme der Seele
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wandlungsprozess · 1 month ago
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Dies ist die Geschichte eines Pilgers, der umherwandert – nicht auf einer Reise zu einer heiligen Stätte, sondern auf einer weit tieferen Suche: der Suche nach seiner Seele.  
Er war sich nicht sicher, ob er eine hatte. Viele Jahre zuvor, als er ein lebendiger junger Mann war und viel reiste, um einen tieferen Sinn in seinem Leben zu finden, sagte ihm ein tibetischer Mönch, mit dem er eine Zeit lang in Indien unterwegs war, dass nicht jeder Mensch eine göttliche Seele besitze. Das erschütterte ihn zutiefst. Lange fragte er sich, warum dieser Mönch ihm etwas so Verheerendes gesagt hatte. Doch allmählich, mit der Zeit, begann er zu erkennen, dass eine solche Offenbarung in Wahrheit ein kostbares Geschenk war – denn er würde nun nicht als selbstverständlich hinnehmen, was so besonders und bedeutend war.  
Eines Abends, als die Dämmerung langsam der Dunkelheit der Nacht wich, stiess er auf eine sanftmütige alte Dame, die vor einem schönen alten Häuschen saß. Ihre Gestalt schimmerte im sanften Licht des Abends.  
Auf seiner inneren Reise wanderte er durch viele Landschaften. Uralte Echos, in ihren stummen Worten, gaben ihm Hinweise, derer er sich bewusst werden musste. Uralte Geheimnisse wurden seinen blinden Augen enthüllt. Und bei all den Menschen, die er auf seinem Weg traf, musste er lernen, die gute Zunge von der schlechten zu unterscheiden – oft verborgen hinter gegensätzlichen Masken. Die lächelnden, sanften waren die verführerischen Fallen des Widersachers, während die nüchternen, strengen die wahren Gaben voller Segen waren.  
Sie hob eine Hand und winkte ihn heran. Ihre Stimme rief ihm zu, ob er durstig sei und eine Tasse Tee wolle.  
Es war fast Nacht, irgendwie fühlte er sich sicher bei dieser freundlichen alten Dame.  
Während er trank, begann sie plötzlich in einer zeremoniellen, fast hochachtungsvollen Weise zu sprechen. „Die Seele ist nicht das, was du da draussen findest. Sie ist etwas, das du in dir kultivierst“, erklärte sie.  
In diesem Moment wusste er, mit absoluter Gewissheit – dass er endlich eine Antwort hatte. Nein, er hatte die Antwort!  
Er ging mit diesem guten Gefühl im Herzen fort.  
Der Zauber zerbrach, und enthüllte Leere, wo Weisheit geschienen hatte.  
Es war eine sehr ruhige Nacht. Die Sterne und der Halbmond leuchteten friedlich am Himmel und tauchten das Land in ein magisches Licht. Alles strahlte eine tiefe Gelassenheit aus. Ein intensives Gefühl des Friedens breitete sich in ihm aus, und in dieser Stille begann der hypnotische Sog der Worte der alten Dame sich aufzulösen.  
Er wiederholte ihren Satz: „Sie ist etwas, das du in dir kultivierst.“  
Während er darüber grübelte, begann ein Sturm der Unruhe in ihm zu toben. Zweifel verwandelte sich in Angst, dann in Zorn. Und dann traf ihn die Erkenntnis wie ein Blitz: Die alte sanftmütige Dame war keine echte alte sanftmütige Dame.  
Nachdenklich dachte er: „Man kultiviert etwas – etwas, das existiert. Aber ich kenne dieses Etwas nicht. Ich weiss nicht, ob ich dieses Etwas habe!“  
Auf einmal, hatte er die verführerische Falle erkannt!  
Er hatte den Widersacher durchschaut, der stets mit trügerischen Illusionen fesseln und in die Irre führen wollte.  
Doch zugleich wusste er, dass der Widersacher mit all seinen Täuschungen letztlich immer dem höheren Guten dient. Seine sind keine Täuschungen – sondern Prüfungen, um den wahren guten Willen zu testen!  
Hat man einmal verstanden, wie sie wirkt, dann weiss man es – sofort.  
Und dann – plötzlich – ein klares, scharfes Aufblitzen tief in ihm.  Etwas bewegte sich in seinem Inneren – unerwartet. Er konnte es nicht anders erklären. Eine plötzliche, stumme Bewegung, die doch unmittelbar zu ihm sprach.  
Die Stimme seiner Seele! Er erkannte seine Seele! Diese Bewegung. Diese innere Bewegung. Dieser plötzliche Energieimpuls tief in seinem Inneren.  Ein spürbares, wenn auch fast nicht wahrnehmbares inneres Energiegefühl.  
Ein beunruhigendes, verstörendes, plötzliches inneres Aufbäumen, wenn die Botschaft lautet: „Nein, tu es nicht!“  Ein sanftes, beruhigendes Gefühl, wenn die Antwort ist: „Ja, geh weiter!“  
Die Seele belehrt nicht mit Worten, predigt nicht, spricht keine romantischen Weisheiten.  
Die Seele sendet Signale.  Man nimmt die innere Bewegung wahr – und spürt sofort die Antwort: Ja oder Nein. Die Seele ist direkt.  
Eine absolute Gewissheit, kein Zweifel, nur das Gefühl der unumstösslichen Wahrheit.  
Das ist die Seele.  
Wenn du eine göttliche Seele hast, dann ist dein Kompass in dir!  
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drowninginblox · 1 month ago
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Season 1
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Die Nacht ist für mich ein Trost.
Als ich jünger war, dachte ich, der Mond sei mein Freund. Er war immer für mich da, wenn ich allein war.
Es gab eine Zeit, in der es das einzige war, das ich jemals haben würde. Das war so, bis ich von der unwahrscheinlichsten aller Familien gefunden wurde. Menschen, die verstanden, dass nichts mit mir vergleichbar war, weder körperlich noch geistig oder emotional. Dennoch gingen sie ein Risiko mit mir ein.
Diese Welt ist so seltsam in der Art und Weise, wie sie uns das Gegenteil beweist. Diese Konstante ist in gewisser Weise ein Segen. Das Versprechen der Ungewissheit dient als universelle Erfahrung. Ob Mutation oder verrückter Zufall, Segen oder Fluch, Leben oder Tod, die meisten von uns - wenn nicht alle - machen sie durch. Es ist eine Gemeinschaft, die die Menschheit noch nicht begriffen hat.
Es ist eine Art Konstante, die wir nur mit der Zeit verstehen können, die wir nicht haben. Kombiniert mit Erfahrungen, die die meisten nicht durchleben. Aber ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin, darüber zu urteilen. Schließlich können Milliardäre fliegen, es ist erwiesen, dass wir nicht allein im Universum sind, und ich bin blau!
Was für eine Erfahrung, die wir alle machen.
Das heißt, was soll ich tun, wenn ich es nicht allein erleben will?
In meiner Religion ist das Streben nach dem Wohl der anderen edler als das Streben nach dem eigenen Wohl. Niemand trachte nach seinem eigenen Wohl, sondern nach dem Wohl seines Nächsten. (Korinther 10:24) In letzter Zeit habe ich jedoch das Gefühl, etwas zu wollen, das ich nicht verdient habe. Es wartet auf mich, ist sofort verfügbar, aber wozu? Warum auf jemanden warten, der es nicht verdient hat? Warum sich nach mir sehnen? All diese Fragen führen mich zurück in die Vergangenheit, in die Zeit meiner Kindheit und Jugend. Altbackenes Brot an trüben Tagen, während offene Nächte die schwüle Seele kühlen. Regenverschmierte Schlaflieder zu jeder Stunde beschwören den Traum einer Stimme herauf, die ich nur zu gut kenne. Währenddessen verblassen die Frühlingsblumen in ihrer Lebendigkeit.
Was soll man in einer Situation wie der meinen noch sagen, geschweige denn tun?
English translation!
Nighttime is a comfort for me.
When I was younger I thought the moon was my friend. It was always there for me when I was alone.
There was a time when it was the only one I would ever have. That was until I was found by the unlikeliest of families. People who understood that nothing could compare to me; physically, mentally, and emotionally. Yet they took a chance on me.
This world is so strange in the ways it proves us wrong. That constant is a blessing in a way. The promise that is uncertainty serves as a universal experience. Be it mutation or freak accident, blessing or curse, life or death, most of- if not all of us- go through it. It's a community humanity hasn't grasped yet.
It's a constant of sorts only we can understand with time that we do not have. Combined with experiences most do not live through. But I don't think I'm in a position to judge. After all, billionaires can fly, it's a proven fact that we are not alone in the universe, and I'm blue!
What an experience we are all experiencing.
That's all to say, what am I to do if I don't want to experience it alone?
In my religion, seeking out the pleasure of others is more noble than pursuing one's own pleasure. Let no one seek his own good, but the good of his neighbor. (Corinthians 10:24 ) Recently though, I find myself wanting something I haven't earned. It's awaiting me, ready at a moment's notice, but for what? Why wait for someone so undeserving? Why yearn for me? All these questions send me back to the hallows of my adolescence. Stale bread on dreary days while open nights cool the tempid soul. Rain-stained lullabies at every hour evoke the dream of a voice I know too well. Meanwhile, spring blooms pale in their vibrancy.
What is there to say, much less do in situations like mine?
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sessizruyaningolgesi · 4 months ago
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Weißt du, was ich dir sagen will?
Warst du jemals allein?
Ganz für dich, nur mit Hoffnung und Schmerz,
Die Nacht auf deinen Schultern tragend und das Schweigen des Mondes hörend?
Zwischen feuchten Wänden,
Die Last des Lebens in deinen Händen balancierend?
Haben sich deine bunten Träume
Je in einen Sturm verwandelt, geboren aus deiner eigenen Asche?
Hast du in schlaflosen Nächten
Deine eigene Geschichte geschrieben – mal schweigend, mal schreiend?
Und wenn der Morgen kam,
Hast du trotz der Schatten, die dich verfolgten,
Wieder aufgestanden,
Um das Feuer in deiner Seele neu zu entfachen?
Hast du deinen Weg mit deinen eigenen Händen geebnet?
Du, ja Genau Du..
Du bist ein ruhiger Hafen inmitten der Wut,
Doch gleichzeitig das Zentrum des Sturms.
Weder Teufel noch Engel,
Sondern eine Wunde, die das Leben zeichnet.
Auch wenn alles still ist,
Hast du jemals aufgehört, deine innere Stimme zu hören?
Diese Stimme ist deine Stärke,
Und sie trägt dich in ein neues Morgen.
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italianflame · 1 month ago
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Grace Emilia Chartier..
Dreamers are the saviors of the world. You are my dreamer and my savior, little big girl. Dream a little or a lot, together we will make ALL your dreams come true. I promise you.
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Das erste Mal, als ich Mamma geworden bin, war genau am Tag der Liebe, am Valentinstag. Ich, die nie an Liebe geglaubt habe. Ich, die nie Kinder wollte. Ich, die Kinder verabscheut hat und sich nie im Leben vorgestellt hätte, je ein eigenes Kind zu kriegen. Und da wurde ich ausgerechnet, am Valentinstag Mamma? Ich hatte Angst, dir nicht gerecht werden zu können. Angst, dich nicht lieben zu können und dir wirklich eine Mamma sein zu können. Die ganze Schwangerschaft über, habe ich Angst gehabt, denn wie hätte ich eine Mamma sein können? Grace, all meine Ängste hast du ausgelöscht! Genau in dem Moment, als ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Sofort wurde mir klar, dass ich bereits Mamma war, ich musste sie nicht werden, mein Körper hatte sich schon lange bevor du dich auf den Weg gemacht hattest, auf dich und deine Geschwister vorbereitet. Ich bin Mamma, ich war schon immer eine Mamma, aber mit dir, habe ich angefangen als solche zu leben.
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Wie schön es ist, eine beste Freundin zu haben, der man blind vertrauen kann und die nie etwas sagen würde, aus Neid. Wie schön es ist, mit ihr zu wachsen. Grace, ich liebe dich. So sehr. Ich werde immer das sein, was du brauchst. Ich werde immer deine Worte, mit meinem Leben beschützen und für deine Träume kämpfen. So wie ich es immer getan habe und si, ich werde weiterhin jedem Kerl in die Eier treten, der dafür sorgt, dass deine Mundwinkel nach unten gleiten. So wie ich es immer getan habe. Wie oft hören wir, ob wir Schwestern sind und jedes Mal ist deine Reaktion die Gleiche, du umarmst mich und sagst mir, dass ich das schönste Geschenk deines Lebens bin. Aber Gracie, du bist es für mich. Mein Geschenk. Vielleicht hatte ich Glück mit dir, denn du warst ein perfektes Baby, ein perfektes Mädchen und nun eine so perfekte junge Frau. Wir haben uns zusammen, in unsere Rollen, eingefunden. Seit der ersten Sekunde an, bist du mehr als nur meine Tochter. Du bist meine beste Freundin, der Spiegel meiner Seele, meine größte Inspiration, meine Stimme der Vernunft.
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Neanche tutte le parole del mondo possano spiegarti quanto ti amo, quanto sono fiera di te e quanto sono felice del legame che abbiamo. Grace, sei la parte migliore di me. Non importa quanto tempo passerà ancora, tu sei e sarai per sempre, la mia piccola bambina. La mia Gracie. La mia bimba con gli occhi chiari come il mare ed i capelli chiari come la luce, che ho sempre cercato nella vita. Tu sei il dono più bello della mia vita.
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Grace, ti amo dal primo istante e lo farò per tutta la vita. Principessina mia, tanti auguri per il tuo compleanno. 🩷
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black-netti · 3 months ago
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Narben der Dunkelheit
Das Mädchen lag auf dem kalten Boden, die Dunkelheit drückte schwer auf ihre geschundene Seele. Ihre Arme zitterten, bedeckt von frischen Wunden, rote Linien, die Geschichten von Schmerz und Verzweiflung erzählten.
Jede Narbe trug einen Namen, einen Moment, den sie nicht mehr ertragen konnte. Die Welt war so laut gewesen, aber in ihrem Inneren herrschte nur Stille – eine Stille, die sie zerriss.
Die Dunkelheit war ihr Zufluchtsort, aber auch ihr Gefängnis. Tränen mischten sich mit dem Blut, das langsam trocknete. Sie wollte schreien, doch ihre Stimme war längst verstummt.
In dieser kalten, einsamen Nacht blieb nur ihr Schmerz, der stumme Begleiter, der nie ging. Und sie fragte sich, ob das Licht sie je finden würde.
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alinaisanxious · 1 month ago
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Zwischen den Zeilen der Zeit
Egal, wie viele Jahre vergehen,
wie viele Gesichter an mir vorüberziehen –
mein Herz bleibt an deinem hängen.
Ich suche dich in fremden Augen,
in einem Lächeln, das nie deins ist,
in einer Stimme, die nicht klingen kann wie deine.
Wenn ein Hauch deines Parfums
die Luft durchschneidet,
reist meine Seele zurück –
zu dir, zu uns,
Ist das noch normal?
Nach all den Jahren
dich immer noch so zu vermissen,
dein Name ein ständiges Flüstern in meinem Kopf?
Ich träume von dir,
sehe dich in Schatten,
fühle deine Abwesenheit wie ein Echo in mir.
Niemand wird mir je geben,
was du mir gegeben hast.
Und wenn ich eines Tages gehe,wünsche ich mir nichts sehnlicher,als noch ein einziges Mal
dein Lächeln,
deine Stimme,
deine Berührung.
Doch du hast weitergemacht,
und ich stehe noch immer hier,
zwischen gestern und nie wieder.
Der Gedanke, dass eine andere das bekommt, was einst mir gehörte –
dass sie dich hält, dich kennt,
dich liebt –
er brennt in mir wie eine unausgesprochene Wahrheit.
Ich weiß, ich sollte loslassen,
aber mein Herz hat nie gelernt, dich zu vergessen...
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redmoonlightmuse · 6 days ago
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Und wenn das Leben ein Gedicht wäre, dann wärst du der Vers, der aus geschriebenen Worten wundersame Klänge erzeugt, fast so als würde eine Symphonie spielen, die meiner Seele eine Stimme schenkt.
-Azada
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simply15 · 5 months ago
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Ich hätte dich gern öfter besucht… Deine Hand nochmal gehalten… Hätte ich dich nur mal fester gedrückt bei unserem letzten Treffen…
Mir kommen die Tränen wenn ich das hier schreibe, aber ich will es realisieren… will verstehen dass du fort bist… und mir dir auch dein Lachen, was ich seid diesem Tag plötzlich höre wenn ich an dich denke… dein verschmitztes Grinsen wenn du mir etwas zuflüsterst oder zusteckst…
Ich errinere mich noch genau an dich… Du bist noch nicht lange fort aber ich habe Angst, Angst dein Lachen zu vergessen, deine Stimme…versehentlich bei einer Familienfeier nach dir zu fragen…
Niemals vergesse ich wie wir noch darüber gelacht haben, dass ich dich mit Wasser nachgespritzt habe und laut gerufen habe „es ist doch nur Wasser Uroma!“ obwohl dies schon 14 Jahre her ist… ich war circa 4 Jahre alt…
Wir haben dich Sonntags zum Gottesdienst abgeholt in deiner alten Wohnung… Du hast dich immer so schön gemacht und dich immer gefreut wenn du gesehen hast, dass ich hinten im Auto saß…
Am Sonntag konnte ich mich von dir verabschieden… es war nur der Körper der deine wunderschöne Seele in sich getragen hat, doch diese ist nun fort…
Ich komme zu deiner Trauerfeier… wir alle tun das… ich versuche stark zu bleiben für Oma, deine Tochter. Sie vermisst dich auch.
Du bist nun im Paradies! Du siehst sie alle wieder! Daran glaube ich fest. Du passt trotzdem auf uns auf! Und dafür werden wir dich niemals vergessen.
Ich hoffe auf ein Wiedersehen…
Ich liebe dich. Das werde ich immer.
Deine Urenkelin.
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mollherz · 1 year ago
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Open-End
ich frage mich, wie es diesem Mädchen, das vor über zehn Jahren anfing, auf diesem Blog, sich von der Seele weg zu schreiben, so leicht fallen konnte, das zu tun, Unfassbares zu fassen. Sie war die Schriftstellerin von uns, hätte das Zeug dazu gehabt. Aber ich? Sie gab Empfindungen Namen und Gesicht und Stimme, aber ich? reite Wellen schweigend. Ich kenne dieses Beben in meiner Brust, die Feuchtigkeit in meinen Augenwinkeln, mein viel zu schnell stolperndes Herz, die Hitze in meinen Wangen, die Schnappatmung, das leichtere Körpergewicht bei jedem Schritt, meine Stirn, die sich entspannt, der Kloß und sein Hinunterschlucken, das Herunterfallen eines Lächelns, das Zucken der Bauchmuskeln, all die Gefühlsregungen und wie sie sich als mein Körper in meinem Kopf anfühlen. Ich versuche sie nicht zu fassen, sondern ihnen Raum zu lassen, und in diesem Raum mit ihnen zusammen zu sein. Für eine gewisse Zeit. Zwar sind unsere Treffen Open-End, aber enden tun sie immer, manchmal, später. Ich will sie nicht festhalten. Sie dürfen meine Gäste sein, ja, aber auch wieder gehen. Ich bin anders: Sie war in vielem die Begabtere und Ehrgeizigere. erbarmungslos angetrieben, selbst- und sinnsuchend, und so bedürftig nach Bestätigung. Während ich das schreibe, denke ich: so verschieden sind wir wohl nicht. Um unser Unterscheiden zu unter.streichen war ich gerade im Begriff, anzuführen: ich (im Gegensatz zu ihr) mache mir nicht selbst vor, nur für mich zu schreiben. Aber es stimmte nicht: ihr war das auch stets bewusst, dass man einen Seelen-Striptease nur vor Publikum aufführen kann. Emotional exhibitionistisch veranlagt. sind wir beide. verlangten wir je wirklich nach Liebe? oder nicht viel eher nach Reaktion? einer, jeder? sie konnte sich verlieren. und finden. im Spiel mit der Sprache: ermuntert, ermutigt, erfüllt. Ich kann in diesen aktuellen Zeilen nachfühlen, wie(so) sie es liebte. Und - in mir kriecht die Erinnerung an einen ihrer Sätze wie eine Eidechse auf dem Steinhaufen in die Sonne: Schreibend mag ich mich selbst. Aber ich? Das ist es, weswegen sie nicht anders konnte, als zu schreiben, es brauchte - wie sie es mitunter nannte: Wörter ein - und ausatmete. Es waren die wenigen Augenblicke, in denen sie sich leiden konnte. Sich selbst mochte. Etwas tat, etwas konnte. Sie war dazu gezwungen, um zu überleben. Sie liebte das Schreiben. aber es war eine Liebe ohne Wahl und Auswahl. ohne Konkurrenz. Aber. Ich? ich mag mich, auch nicht-schreibend. Ich mag mich. Aber ? Ich. Mag und genieße auch das hier, jetzt im Moment. diese Leidenschaft. für uns beide wieder aufleben lassen? diesen kindlichen Traum davon, eine Schriftstellerin zu sein, weiterhin zu werden. mit Worten andere zu bewegen. zu erreichen. etwas Neues zu erschaffen und zu teilen.
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never-mind-09 · 15 hours ago
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Oh nein!", hallte Mey-Rins panischer Schrei durch das gesamte Phantomhive-Anwesen, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Klirren. Nicht schon wieder, dachtest du dir genervt und verdrehtest die Augen, bevor du dich eilig auf den Weg zu ihr machtest. Deine (h/l), (h/f) Haare wippten mit jedem Schritt mit, doch du nahmst es kaum wahr. Eigentlich solltest du sie zusammenbinden, aber nach langer Überzeugungsarbeit hatte Ciel dir endlich erlaubt, sie offen zu tragen. Du warst einfach kein Freund von Gummis, Bändern oder Spangen.
Als du bei Mey-Rin ankamst, konntest du nur seufzend den Kopf schütteln. Ein riesiger Scherbenhaufen lag zu ihren Füßen, das feine Porzellan zersplittert in hundert Teile. Mit hängendem Kopf stand sie da, ihre Schultern leicht bebend vor Frust und Bedauern. Du mochtest sie wirklich, aber manchmal fragtest du dich, wie man nur so ungeschickt sein konnte. Anstatt bereits mit dem Aufräumen zu beginnen, stand sie einfach reglos da, als würde sie darauf warten, dass jemand ihr Anweisungen gab.
"Mey-Rin? Wie wäre es, wenn du schon mal anfängst, die Scherben zu beseitigen? Dann wird Sebastian nicht ganz so viel meckern." Du lächeltest aufmunternd, um ihre Laune etwas zu heben. "Ich hole schnell Handfeger und Kehrblech und helfe dir."
Meckern war übertrieben. Sebastian hatte das Meckern über ihre Tollpatschigkeit längst aufgegeben. Stattdessen schüttelte er meist nur noch den Kopf – verständlich, immerhin lernte sie einfach nicht dazu. Du drehst dich um und eiltest zur Besenkammer. Auf halbem Weg begegnetest du Sebastian, der bereits zielstrebig auf Mey-Rin zuging. Seine Miene war wie immer unbewegt, sein Blick undurchschaubar. Seine Augen jedoch... sie waren faszinierend. Immer wieder zogen sie dich in ihren Bann, und jedes Mal drohtest du, in ihnen zu versinken. Schnell schütteltest du den Kopf, um deine kleine Schwärmerei abzuschütteln, und strecktest die Hand aus, um ihn noch rechtzeitig am Arm zu erwischen.
"Was ist los, (D/N)?" Seine Stimme war ruhig, sein Blick ruhte auf dir.
"Meyrin hat nur wieder ein Teeservice fallen lassen, aber ich kümmere mich darum. Das Chaos ist gleich beseitigt. Das neue Set liegt ja noch im Küchenschrank, ich werde es später holen."
Du lächeltest ihn an, in der Hoffnung, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Du hattest alles im Griff. Natürlich war es ärgerlich, dass Mey-Rin so ungeschickt war, aber du hattest dir vorgenommen, Sebastian ein wenig Arbeit abzunehmen – auch wenn du wusstest, dass er deine Hilfe nicht wirklich benötigte.
Sebastian musterte dich einen Moment, sein Blick schien direkt in deine Seele dringen zu wollen. "Es ist wirklich alles in Ordnung hier", versichertest du ihm.
Nach einem kurzen Zögern nickte er. Seine Schultern entspannten sich kaum merklich, aber du bemerktest es dennoch. "Dann überlasse ich das dir."
Mit diesen Worten wandte er sich ab und verschwand so schnell, wie er gekommen war. Das leichte Lächeln, das seine Lippen umspielte, entging dir jedoch nicht.
Der restliche Tag verlief genauso hektisch. Neben deinen eigenen Aufgaben übernahmst du auch noch einen Teil von Mey-Rins, da sie es mal wieder geschafft hatte, die Schuhcreme mit dem Putzmittel zu verwechseln und das gesamte Treppengeländer schwarz einzufärben. Während sie sich darum kümmerte, brachtest du die Gästezimmer auf Vordermann und hattest sogar noch Zeit gefunden, etwas für den jungen Herrn zu backen.
Mit einem Tablett voller frischgebackener Muffins und heißem Tee machtest du dich auf den Weg zu Ciels Büro. Um diese Zeit herum trank er immer seinen Tee, also würde er sich sicher nicht über eine kleine Überraschung beschweren. Vor der Tür angekommen, hobst du gerade die Hand zum Klopfen, als diese plötzlich von innen geöffnet wurde. Sebastian trat hinaus, seinen üblichen stoischen Ausdruck im Gesicht. "Ihr Tee kommt sofort, mein junger Herr", sagte er gerade, als sein Blick auf dich und das Tablett fiel.
Lächelnd tratst du einen Schritt vor. "Ihr Tee ist bereits fertig, mein junger Herr", verkündetest du laut genug, damit Ciel es hören konnte.
Sebastian hob leicht eine Braue, während du das Tablett ins Büro brachtest. Nachdem du serviert hattest, verließt du den Raum und fandest dich im Flur neben Sebastian wieder. Ohne ein Wort gingt ihr nebeneinander her. Die Stille zwischen euch war unangenehm, also überlegtest du fieberhaft, wie du das Schweigen brechen konntest. Gerade als du ansetzen wolltest, war Sebastian schneller.
"Danke, (D/N)."
Überrascht blinzeltest du und sahst zu ihm auf. Natürlich war ihm nicht entgangen, wie viel du tatest, um ihm das Leben ein wenig zu erleichtern – nicht, dass er es nötig gehabt hätte.
"Kein Problem", erwidertest du mit einem sanften Lächeln. "Ich weiß, dass du keine Hilfe brauchst und dass du allein prima zurechtkommst. Aber ich glaube, selbst wenn es nur fünf Minuten sind, dass dir etwas Ruhe guttun würde."
Sebastian blieb abrupt stehen und sah dich an. Sein Blick war schwer zu deuten, doch in seinen rubinroten Augen spiegelte sich eine Art Überraschung wider. "Du glaubst also, dass mir etwas Ruhe guttun würde?"
Du nicktest leicht. "Auch wenn du all das hier schon lange aufrechterhältst und an die Arbeit gewöhnt bist, denke ich trotzdem, dass dir eine Pause ab und zu guttun würde."
Sebastian konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Bevor du weiterreden konntest, beugte er sich plötzlich zu dir hinunter und drückte einen sanften Kuss auf deine Wange. Hitze stieg dir augenblicklich ins Gesicht, während deine Augen sich vor Überraschung weiteten. Mit geröteten Wangen sahst du ihn an, dein Herz klopfte wild in deiner Brust.
Noch immer leicht lächelnd sagte Sebastian: "Dann würde ich meine Pause sehr gern mit dir verbringen, (D/N)."
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mikolaj9971 · 3 months ago
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Meine Welt
Wenn ich eine Welt erschaffen könnte, wäre sie ein Ort voller Harmonie, in dem Zerstörung keinen Platz hat – weder von der Natur noch von den Lebewesen, die sie bewohnen. Es wäre eine Welt, die auf dem Grundsatz des Gleichgewichts ruht: Der Mensch würde nicht als Herrscher, sondern als Hüter der Natur leben, wissend, dass sein Wohlstand nur im Einklang mit dem Planeten gedeihen kann. Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch wäre ein unverzichtbarer Teil eines lebendigen, atmenden Ganzen.
Es gäbe keine Armen, keine Reichen. Ressourcen wären fair verteilt, sodass jeder genau das hätte, was er braucht, um ein erfülltes Leben zu führen. Niemand würde hungrig schlafen, und niemand würde sich an Überfluss berauschen. Der Begriff von Besitz hätte eine neue Bedeutung: Es gäbe "Niemandsland" und "Jedermannsland". Wälder, Wiesen, Flüsse – alles frei zugänglich für jeden, der sie respektiert. Die Welt selbst würde ein Ort des Gebens sein, nicht des Nehmens.
Jede Stadt, jedes Dorf würde wie ein großes gemeinsames Kunstwerk gestaltet sein, voller Farben, Formen und Ideen. Kreativität wäre kein Hobby, sondern ein Grundrecht – ein Teil der Seele jeder Gemeinschaft. Überall gäbe es offene Werkstätten, Bühnen und Ateliers, einladend für jeden, seine Fantasie auszuleben. Musiker könnten an jeder Straßenecke Melodien spielen, Maler hätten freie Wände für ihre Kunst, und Kinder könnten frei träumen und schaffen, ohne den Druck, "produktiv" sein zu müssen.
Die Schulen wären keine Anstalten, die das Denken begrenzen, sondern Orte, die es entfachen. Lernen wäre kein Zwang, sondern ein Abenteuer. Kinder würden nicht für Prüfungen pauken, sondern über die Wunder der Welt staunen. Sie würden lernen, wie man einen Garten anlegt, wie man einen Fluss schützt, wie man miteinander lebt, liebt und die Welt besser macht.
Technologie wäre da, um das Leben zu erleichtern, nicht um es zu dominieren. Es gäbe keine Abhängigkeit, sondern nur Werkzeuge, die Menschen helfen, näher zusammenzukommen – mit der Natur und miteinander. Energie käme aus Wind, Sonne und Erde, nie aus Quellen, die die Welt ausbeuten.
Statt Politiker gäbe es eine Versammlung von Weisen: Menschen mit klarem Verstand und großem Herzen, die nicht herrschen, sondern leiten. Entscheidungen würden nicht für kurzfristige Gewinne getroffen, sondern für das Wohl zukünftiger Generationen. Jeder Mensch hätte eine Stimme, und diese Stimme würde gehört.
In meiner Welt gäbe es keine Mauern und Grenzen, weder zwischen Ländern noch zwischen Menschen. Jeder könnte gehen, wohin er wollte, und sich niederlassen, wo er Frieden findet. Aber Freiheit wäre keine Lizenz zum Zerstören. Freiheit wäre immer mit Verantwortung verbunden: zu schützen, zu bewahren, zu heilen.
Am Ende würde meine Welt nicht auf Gesetzen, sondern auf Werten beruhen: Respekt, Empathie, Liebe. Die Menschen wären frei, sie selbst zu sein, aber immer mit dem Wissen, dass sie Teil von etwas Größerem sind. Und dieses Größere – die Gemeinschaft aller Lebewesen und der Erde selbst – würde sie mit Stolz und Dankbarkeit erfüllen.
Diese Welt wäre nicht perfekt, denn Perfektion ist leblos. Aber sie wäre lebendig, atemlos schön und voller Möglichkeiten. Eine Welt, die einlädt, zu träumen, zu schaffen und gemeinsam zu wachsen.
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su4898 · 2 months ago
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Die Panik die hoch kommt wenn deine Stimme erklingt
und nein es ist nicht der Rabe der singt.
In einem seid ihr gleich, eure Seele schwarz
Schwarz wie die Nacht,
schwarz wie du hast die Macht
Die Macht über meinen Körper, über mich
Über die Kerze dessen Flamme gleich erlischt
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phoenixflamme · 2 months ago
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Könntest du uns ein paar Hobbys/Vorlieben der Jungs verraten oder was sie so tun, wenn sie nicht gerade die Welt ins Chaos stürzen wollen? :'D
Habe ich da schon was vorbereitet und wusste nicht wo ich das hin packen sollte, maybe?!
Lysander
Lysander ist definitiv kein Kandidat für nervenaufreibende Abenteuer. Seine Seele findet Ruhe und Zufriedenheit in der heimeligen Abgeschiedenheit seines Schreibtisches. Dort entfaltet er seine Kreativität in einer unkonventionellen Werkstatt voller Geheimnisse und Versprechen. Seine Leidenschaft? Die faszinierende Kunst der Waffenherstellung. Zwar zieht es ihn nicht in blutige Schlachten, doch die präzise und kunstvolle Konstruktion dieser Instrumente fesselt seine Aufmerksamkeit. Mit ruhiger Hand arbeitet er an Modifikationen, entwirft ausgeklügelte Fallen oder experimentiert mit explosiven und giftigen Substanzen. Seine Kunst ist handwerkliches Geschick, ein Talent, welches ihm erlaubt, aus dem Undenkbaren etwas Neues und Einzigartiges zu schaffen.
Sachbücher, Lexika und Nachschlagewerke sind für Lysander wie Schätze, die darauf warten, gehoben zu werden. Jede Seite ein neues Abenteuer für den Verstand, das seine Wissbegierde stillt. Doch trotz dieser Interessen neigt Lysander dazu, den Tag mit einer gewissen Trägheit zu bestreiten. Sein Platz ist oft gedankenverloren auf einer Bank im Freien, die Sonne auf dem Gesicht, während er die Schönheiten der Natur bewundert oder einfach ein Nickerchen macht.
Wenn die Abenddämmerung hereinbricht und der Tag zu Ende geht, zeigt Lysander eine andere Seite von sich. Keine glitzernden Festlichkeiten und künstlichen Fassaden für ihn – er bevorzugt die ehrliche Atmosphäre einer schmuddeligen Taverne. Hier, abseits des steifen Protokolls seiner Vergangenheit, fühlt er sich frei. Er genießt die einfachen Gespräche mit Fremden, ihre Geschichten, ihre Lebensarten. Mit jedem Getränk wirft er etwas mehr seiner Zurückhaltung ab, entdeckt den Spaß an der Geselligkeit und scheut auch nicht davor zurück, das Tanzbein zu schwingen. In diesen Momenten, angeheizt durch ein paar Drinks, erblüht Lysander. Er lacht, tanzt und genießt die Leichtigkeit des Seins, wobei er sich selbst und andere überrascht.
Vexar
Vexar hat die Musik im Blut, aber das Schicksal hat ihm seine Stimme entrissen. Doch die Leidenschaft für Melodien bleibt ungebrochen: Seine Flöte wird zur Brücke zwischen Herz und Welt. Mit jedem sanften Klang erzählt er Geschichten ohne Worte, lässt Emotionen klingen und zaubert Bilder in die Herzen der Zuhörer. Wenn die Töne durch die Luft schweben, ist es, als ob Blumen zu tanzen beginnen und Winde ein Lächeln flüstern.
In der Welt der Tinte und des Papiers entfaltet Vexar eine stille Magie. Über das bloße Schriftbild hinaus, lässt er Kunstwerke entstehen. Nicht nur um wichtige Botschaften zu übermitteln, sondern um die Schönheit in der Flüchtigkeit eines Moments festzuhalten. Jeder Pinselstrich ist ein poetischer Akt, eine stille Mediation, die sich von der Hektik des Alltags abhebt und dem Betrachter einen Moment der Ruhe schenkt.
Mit einem tiefen Verständnis für die Natur, zieht es Vexar oft hinaus ins Freie. Seine Hände sammeln sorgsam Kräuter, die den Köchen und Heilern als kostbare Zutaten dienen. Doch es ist mehr als eine einfache Ernte. Durch seine priesterliche Ausbildung hat er gelernt, das Aetherium der Pflanzen zu spüren, das ihm Einsicht darüber gewährt, was jede Pflanze benötigt, um zu gedeihen.
Blumen haben für Vexar eine besondere Bedeutung. Sie sind nicht nur Mittel zur Dekoration, sondern Ausdruck einer tieferen Verbindung zur Natur. Mit Geschick arrangiert er Blüten zu kunstvollen Kronen oder kreiert aus getrockneten Pflanzenteilen einzigartige Lesezeichen.
Vale
Einen beträchtlichen Teil seiner Zeit widmet Vale dem Training und der Meditation. Für ihn sind diese Praktiken mehr als nur Rituale; sie sind eine Lebensweise. Das tägliche Workout formt und stärkt nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Charakter. Meditation und Yoga sind Vales Anker im hektischen Alltag – sie helfen ihm, geerdet zu bleiben, seine Gedanken zu klären und seinen Fokus zu schärfen. In einer Welt voller Ablenkungen ist dies sein geheiligter Raum der Stille und Selbstfindung.
Abseits von körperlicher Ertüchtigung hegt Vale eine tiefe Leidenschaft für seine Schwerter. Die Pflege dieser unverzichtbaren Werkzeuge erfordert Sorgfalt und Hingabe, und Vale genießt jeden Moment, den er dafür aufwendet. Das Geräusch von Schleifstein auf Stahl hat für ihn etwas Beruhigendes und Meditatives; es ist eine Kunstform und eine Übung in Disziplin, die ihn mit Stolz erfüllt.
Doch nicht alles in Vales Leben ist von solcher Ernsthaftigkeit geprägt. In unbeschwerten Momenten zieht es ihn in die dunklen Ecken einer heruntergekommenen Taverne, wo er sich in den Trubel von Trinkspielen stürzt oder beim Glücksspiel sein Schicksal herausfordert. Mit einem verschmitzten Lächeln tritt er in Aktion, flirtet mit der Kellnerin und genießt die Spontaneität dieser kurzen, stürmischen Begegnungen. Diese Abenteuer verleihen seinem Leben Würze, die Spannung des Unbekannten und die Freiheit der Jugend, die es zu genießen gilt.
Wer würde vermuten, dass dieser raubeinige Kerl eine geheime Vorliebe für das Nähen hat? Was für viele ein einfacher Haushaltstrick sein mag, hat für Vale eine tiefere Bedeutung. Es ist eine stille Verbindung zu seiner Mutter, die ihm diese Fertigkeit lehrte. Doch würde jemand ihn darauf ansprechen, würde er mit einem ungläubigen Schnauben und einem neckischen Lächeln antworten, ohne je zuzugeben, welche Freude es ihm tatsächlich bereitet.
Mortalis
In Mortalis´ Leben dreht sich vieles um zwei große Leidenschaften: kulinarische Kreationen und lebendige, farbenprächtige Kunst. Für Mortalis, den Meister der Küche, ist Kochen und Backen nicht nur ein Hobby, sondern eine kunstvolle Darbietung seiner Kreativität. Jedes Gericht, das er zubereitet, ist eine Entdeckungsreise voller neuer Zutaten und köstlicher Aromen. Die wahre Freude liegt nicht nur im Schaffen verblüffender Geschmackserlebnisse, sondern auch in der Spannung und dem Zauber, die Reaktionen der anderen auf seine kulinarischen Kreationen zu erleben.
Doch das ist nur der Anfang von Morts vielfältiger Welt. Neben dem Zaubern in der Küche thront eine weitere große Leidenschaft: das Malen. Mit Pinsel und Palette in der Hand taucht Mort in seine ganz eigene, abstrakte Welt ein, wo Farben wild und unbändig auf die Leinwand explodieren. Seine Werke sind eine Explosion von Emotionen, ein visuelles Abenteuer für jeden, der es wagt, darin einzutauchen. Sie sind eine lebhafte Einladung, die bunte, chaotische Schönheit der Welt durch seine Augen zu sehen.
Abseits der Hektik und des Farbrausches bindet Mortalis noch eine einzigartige Verbindung zu seinem treuen Gefährten, dem majestätischen Donnerhorn Jasmin. Gemeinsam entdecken sie die Freiheit im kühlen Nass, schwimmen durch klare Gewässer oder verfolgen epische Abenteuer beim Jagen. Die unerschütterliche Freundschaft wird besonders in ruhigen Momenten deutlich, wenn Mort mit Jasmin kuschelt, den weichen Herzschlag des riesigen Wesens als beruhigendes Metronom seiner eigenen Gedanken spürt.
Mortalis’ stilles Geheimnis, das nur die Wände seines Refugiums kennen, ist seine sanfte Stimme. In einsamen Augenblicken, verborgen vor der Welt, erhebt er seine singende Stimme für niemanden als sich selbst und das pochende Herz seines treuen Begleiters. Ein verborgener Schatz, den er nur langsam bereit ist, mit anderen zu teilen.
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prosakleinerstunden · 11 months ago
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Tumblr media
In der Kunst können wir durch ein Fenster in die Seele eines anderen Menschen blicken und sehen gleichzeitig unser Spiegelbild im Glas.
Kunst schafft Verbindung.
Wir werden zu einer Gemeinschaft der Unvollkommenen, einer Community der Makelhaften und auf diese Weise zu einem reinen Ausdruck der Natur.
Daher ist Kunst oft am schönsten, wenn sie nicht für andere erstellt wird, sondern weil echte Menschen das Bedürfnis hatten, sie zu erschaffen.
Eine solche Community habe ich auch auf tumblr gefunden.
Wir können einen Einblick in die Gefühlswelt der Künstler:innen gewinnen und mit etwas Glück etwas Wahres zu erkennen: eine menschliche Perspektive auf das Leben, ungefiltert von sozialen Rollen und Masken.
Im Kern haben wir alle dieselben Probleme, dieselben Zweifel, dieselben Bedürfnisse, und dieselben Hoffnungen und Träume, auch wenn es uns oft nicht so erscheint, weil wir nur die perfekte Fassade der anderen sehen.
Zwischen den Zeilen eines Buches, zwischen den Noten einer Melodie, in der Art, wie die Stimme die Worte färbt, erkennen wir, dass wir nicht alleine sind.
Die künstliche Intelligenz kann zwar beeindruckende Werke produzieren, doch sie sind leer und vermitteln uns kein Gefühl von Gemeinschaft.
Die Erfahrung, mein Buch "Dörte überwinden" jetzt, nach vielen Jahren Arbeit zwischen den anderen Werken von Künstler:innen zu sehen, war wunderschön.
Menschen dabei zu beobachten, ob sie sich beim Durchblättern des Buches selbst erkennen (oder eben nicht), war berührend, intim und verbindend.
In diesem Moment erkennen wir, ohne es auszusprechen, dass wir im Grunde das Gleiche fühlen und denken: dass wir Gemeinschaft sind.
Danke an die KHB Studios für diesen schönen Tag auf der 3. KHB Buchmesse in den KHB Studios, und dass ich lesen durfte.
Ich freue mich auf weitere Erlebnisse unerwarteter Verbundenheit!
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fuck-yourself18 · 5 months ago
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Du stehst da und siehst zu, wie sie immer weiter in diese Dunkelheit abrutschen, und es fühlt sich an, als wärst du hinter dickem Glas gefangen. Deine Fäuste schlagen verzweifelt dagegen, hart, verzweifelt, deine Stimme ruft ihren Namen, aber nichts dringt durch. Stattdessen siehst du, wie sie tiefer fallen, verloren in etwas, das du nicht benennen kannst – oder vielleicht nicht benennen willst. Die Person, die du einst gekannt hast, die du so gut zu kennen glaubtest, löst sich vor dir auf, hinterlässt nur eine Hülle voller Schatten, tief und undurchdringlich wie das Meer.
Du erinnerst dich an diese späten Nächte, als ihr zusammen saßt, träumtet, Pläne schmiedetet, diese endlosen Gespräche, in denen du dachtest, du könntest ihre Seele lesen. Das waren die Momente, in denen alles Sinn ergab. Aber jetzt? Jetzt schaust du in ihre Augen und erkennst sie kaum wieder. Ihr Blick ist leer, als würden sie durch dich hindurchsehen. Ein Teil von dir möchte schreien, sie schütteln, sie dazu bringen, zu erkennen, dass sie sich selbst verlieren, dass du sie verlierst – aber tief im Inneren weißt du, dass es nichts ändern würde.
Du hast alles versucht: Du hast zugehört, du warst da, du hast sie jedes Mal aufgefangen, wenn sie fielen. Aber egal, was du getan hast, es ist, als würde eine unsichtbare Kraft sie immer wieder in die gleichen Muster zurückziehen, als würde etwas sie in die Dunkelheit zerren. Es ist diese Hilflosigkeit, die dich innerlich zerreißt, diese endlose Frustration, die sich in deiner Brust zusammenzieht, schwer und unerschütterlich. Manchmal fragst du dich, ob es deine Schuld ist – ob du mehr hättest tun können, anders hättest reagieren sollen. Und dann schleicht sich der Gedanke ein, dass es vielleicht, nur vielleicht, nichts mehr gibt, was du tun kannst.
Am Ende bist du einfach da, hilflos, ein stiller Zeuge. Alles, was du tun kannst, ist warten, in der Hoffnung, dass sie eines Tages nach dir greifen.
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dodelof · 11 months ago
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Jeremy Fragrance, Donald Trump, MAGA und die pure Dummheit
Jeremy Duftwolke würde also für Trump stimmen? Warum bin ich da weder überrascht noch wirklich schockiert? Könnte auch daran liegen, dass er ja schon mit Leuten aus der AFD gekuschelt hat. Könnte auch daran liegen, dass ich irgendwie schon immer das Bauchi-Bauchi hatte, dass von der Intelligenz her nicht viel zu wollen ist bei Jeremy Furzwolke. Ja, ich schreibe seinen Namen falsch. So what. Das mache ich, um auszudrücken wie wenig Respekt ich vor dieser geistigen Nullnummer im Grunde genommen habe. Wer seine Stimme Trump geben würde, wer der Meinung ist, Trump habe einen guten Job gemacht und so weiter, der hat verloren und wird von mir dafür abgestraft. Ja, natürlich, Jeremy Pupswolke wird das hier nie lesen, aber immerhin habe ich es mir von der Seele gekotzt, ins Unisversum abgegeben, gut ist für mich.
Tumblr media
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