#Waagschale
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SEO vs. SEA: Was lohnt sich mehr?
Ein Duell mit Keywords und Klicks Willkommen zu einem epischen Showdown zwischen SEO (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising). Zwei Strategien, die wie Batman und Ironman klingen — beide cool, beide effektiv, aber welche ist die bessere Wahl für Ihr Unternehmen? Oder ist es am Ende doch ein „Dream Team“?
Runde 1: Was ist das eigentlich?
SEO, unser erster Teilnehmer, ist wie ein Marathonläufer. Geduldig, strategisch und darauf bedacht, organische Reichweite aufzubauen. Die Idee: Ihre Website mit den richtigen Keywords, hochwertigem Content und technischem Feinschliff an die Spitze der Suchergebnisse zu katapultieren. Alles ohne einen Cent an Google zu zahlen.
SEA hingegen ist der Sprinter. Sie werfen Geld in die Waagschale, schalten Anzeigen und landen sofort oben in den Suchergebnissen. Ideal, wenn Sie schnell Aufmerksamkeit brauchen oder auf ein bestimmtes Angebot aufmerksam machen möchten.
Runde 2: Was kostet das?
SEO klingt erstmal günstig — immerhin gibt es keine direkten Kosten pro Klick. Aber Vorsicht: Es erfordert Zeit, Know-how und oft auch Experten, die das Ganze für Sie umsetzen. Es ist wie ein Fitnessstudio-Abo: Die Mitgliedschaft kostet zwar wenig, aber die echten Resultate kommen nur mit harter Arbeit.
SEA ist da ehrlicher: Sie zahlen für jeden Klick (CPC) — und das kann teuer werden. Vor allem in hart umkämpften Branchen. Aber hey, es ist auch wie Fast Food: Schnell, einfach und sofort da — wenn auch nicht immer nachhaltig.
Runde 3: Wie sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis aus?
Hier kommt es auf Ihre Ziele an. SEO punktet bei langfristigen Strategien. Einmal gut aufgebaut, generieren Sie Traffic fast wie von allein. SEA hingegen ist perfekt, wenn Sie kurzfristig Ergebnisse brauchen — etwa für saisonale Kampagnen oder Produkteinführungen.
Wenn wir das Ganze auf ein Partybuffet beziehen: SEO ist das Bio-Buffet, das langfristig gut für die Gesundheit ist. SEA ist der Lieferdienst, wenn die Gäste schon in 30 Minuten vor der Tür stehen.
Runde 4: Wer gewinnt?
Und hier kommt die große Offenbarung: Es gibt keinen klaren Gewinner! Es kommt auf Ihre Ziele, Ihr Budget und Ihre Branche an. Am besten ist oft eine Kombination: Mit SEA generieren Sie schnellen Traffic, während SEO Ihnen langfristig hilft, dauerhaft sichtbar zu bleiben.
Fazit: Ein unschlagbares Duo Warum wählen, wenn man beides haben kann? Stellen Sie sich SEO und SEA wie zwei Instrumente in einer Band vor. SEO ist der Bass — solide, immer da, gibt den Takt vor. SEA ist die Leadgitarre — laut, schnell und sorgt für den Wow-Effekt.
Kombinieren Sie die beiden und rocken Sie die Suchmaschinen — und Ihre Zielgruppe gleich mit!
Im Havelland (Dallgow, Falkensee, Potsdam, Berlin) berät Sie gerne Bernhard Schenk zu diesem Thema.
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Warburgs Staatstafeln
1.
Warburg arbeitet nach der Rückkehr aus Rom im Sommer 1929 an den Staatstafeln und damit auch an Gründerszenen, an Bildern der Gründung eines neuen römischen Staates. Warburg arbeitet zur Kurie, zum Pathos und zur Polarität der Kurie. Im Sommer steht außerdem die Kuratoriumssitzung an, auf der die fünf Brüder die KBW auf eine neue Grundlage stellen wollen, um die Zukunft dieser Institution zu sichern. Dank Wuttke ist ein Text aus dem Zusammenhang dieser Sitzung schon vor vielen Jahren in Gesammelten Schriften publiziert und leicht zugänglich geworden. Dieser Text ist eines der amtlichen Schreiben von Aby Warburg. Der Text hat einen Titel, der von Franz Kafka stammen könnte: Vor dem Kuratorium.
2.
Der Text ist berühmt, wichtig, u.a. weil Warburg noch einmal erläutert, was an seiner Arbeit Polarforschung ist, warum und inwiefern er sich für Polarität interessiert. Auf einem Foto zu der Sitzung macht Aby Warburg eine Geste. Er stellt sich als Waagenhalter dar, das ist eine Figur, die auch bei der mancipatio erwähnt wird. Warburg formt seine Hände zu einer Waagschale.
Wie an anderen Stellen, sogar schon wie im Jahr 1896, benutzt er in dem Text auch den Begriff und die Vorstellung des Pendelns. Auf dem berühmten Zettel vom März 1896, dem Zettel zu S und O sowie zum Tragen verwendet Warburg die konische Zeichnung eines Wirbels und den Begriff Perpendikel. Ein Perpendikel ist bei zeitmessenden Polobjekten, nämlich bei Uhren, ein Pendel. In der Mathematik ist das aber ein Lot. Das heisst, dass durch einen Pendel Regung/ Bewegung gehen kann, auch wenn der Pendel steht. Sowohl durch ein Uhrpendel geht Regung, durch ein lotrecht stehenden Stab aber auch (etwa bei Sonnenuhren). Die Regung kann endogen oder exogen durchgehen, kann sich im Pendel halten und nicht im Pendel halten. Regen/ Regung und Stehen/ Stand schließen sich nicht einander aus. Kein Wunder, dass Warburg in diesem Schreiben selbst auf eine weitere Gründungserzählung zu sprechen kommt und behauptet, die Lektüre von Lessings Laokoon habe sein Forschungsinteresse initiiert. Lessings Laokoon ist zu Warburgs Zeit eine Bildung, die auf deutschem Boden entstanden ist. Das ist ein kanonische Referenz für die Frage nach der Regung als einer Frage nach dem Verhältnis zwischen Bild und Text. Man muss die Frage nach der Regung nicht als Frage nach dem Verhältnis zwischen Bild und Text stellen, kann das aber tun, Lessing macht das ja. Thesen: Lessings Effekte leben nach, wenn heute in der Rechtswissenschaft das Verhältnis zwischen Bild und Text erstens kategorial oder mit Eigentümlichkeiten (Thesen zur Eigenheit und Eigenschaft von Rechten und Medien) und zweitens als Verhältnis zwischen Bewegung und Stand erklärt werden soll. Wenn Juristen behaupten, Bilder würden bewegen, Texte würden stehen, dann ist diese Behauptung Lessings Laokoon auf zwar umwegige, aber auch technische und effektive Weise assoziiert. Warburg arbeitet solche Effekte durch.
3.
Das Gründliche verkehrt auch. Warburgs Interesse an Kardinälen und Scharnieren ist sein Interesse an Fleisch und Stühlen, an Carne und Sitz. Man sagt, dass Cardea und Carne verwechselte Figuren seien. Die Verwechslung soll in einem Kalender oder in Kalendergeschichten, nämlich in Ovids Fasti vollzogen worden sein. Dort findet sich eine (die) weit verbreitete Version der Erinnerung daran, wer und was Carne/ Cardea sei, wann und warum man sich ihrer erinnern sollte. Sie ist eines der römischen Anfangswesen, die Scharnierwesen sind, dabei drehende/ verkehrende Wesen, durch die Lüste gehen, die man fleischlich nennt. Ihre Zeit ist Zeit einer Feier und eines Festes, dass der Sommersonnenwenden in dem Monat, den die Römer zwar nicht von Anfang an, aber an einem bestimmten Zeitpunkt als Jahresmitte verstehen und dem Schutz der Juno widmen. Carne/ Cardea und Juno teilen sich den Juni und damit das fröhliche Wissen von Mittsommernächten und weißen Nächten. Ob man das stoisch erklären, gar stoisch rechtfertigen soll? Soll man das Distanzschaffen darin als Abstandnahme oder als Gelegenheit für kleine Distanzen, für Annäherungen, begreifen? Wie man es begreift, so dreht man es, so dreht es einen.
Seit Ovid, spätestens seit Ovid, heißt es, Carne und Cardea seien verwechselt worden. Das seien vorher zwei unterschiedliche Wesen gewesen, Ovid habe etwas vermengt.
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Die Blinden von Karlsruhe
Ansage: »Wer kennt sie nicht: Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit? In der einen Hand hält sie eine Waagschale, in der anderen ein Schwert. Ihre Augen sind verbunden, was sie zu einer symbolischen Figur in den Justizpalästen unseres Landes macht. Die Augenbinde, die Waage und das Schwert stehen für die drei zentralen Eigenschaften von Justitia: Die […] The post Die Blinden von Karlsruhe first appeared on ANSAGE. http://dlvr.it/TJXpJ2 «
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Ich schmeiß das Trumpel-Regime mit in die Waagschale des Bösen herein – seine Gewalt, seine Hassreden, seine Chaosmacher – diesen Typen namens Mr. Vance, den Unruhestifter, den Dritten-Weltkrieg-Anzettler, den zerstörerischen Scheiß-Performer. Und Putin – schmeißt den Drecksack raus! – zusammen mit den Regimen ihrer vernetzten Ratten auf der ganzen Welt (Serbien, Ungarn, Tschechoslowakei, China, Italien, Weißrussland usw.).
Und ein fettes ‘Fick dich’ an die Regime im Iran und in Afghanistan, an Putins Warlord-Kumpels in Afrika und all die schlafenden Terroristen und Extremisten, die ihren verfaulten braunen Scheiß in ihren Herzen tragen, anstatt heiße Musik, gute Vibes und echtes Flower-Power-Leben in ihren Seelen, Adern, Füßen und Gehirnen.
Und vergessen wir nicht die deutschen Faschos und ihre rechts-außen Arschkriecher – diese Zweifel säenden, Wut schürenden, spaltenden Populisten als billiges Fußvolk. Die unterirdischen Ratten, die schon lange daran graben, alles zum Einsturz zu bringen.
Ja, klatscht in die Hände zum Beat des WAHNSINNS! Ich nenne es KRANKHEIT – eine große, braune Scheiß-Krankheit!
Eines Tages werden diese Politiker und all die gehirngewaschenen braunen Arschlöcher, die ihnen gefolgt sind, kommen und uns alle zuscheißen. Aber ich hoffe, dass aus unseren Gräbern bunte, wilde Blumen wachsen – damit eine neue Generation sich an diese dreckigen Scheißlöcher erinnert, die mit dem Leben und der Zukunft dieser Erde gespielt haben.
“I throw the Trumpel regime onto the scales of evil.”
And a big ‘fuck you’ to the regimes of Iran and Afghanistan, to Putin’s warlord buddies in Africa, and all those sleeping terrorists and extremists, with their rotten brown shit in their hearts instead of hot music, good vibes, and real flower-power life pumping through their souls, veins, feet, and brains.
And let’s not forget the German fascists and their far-right bootlickers – those doubt-spreading, rage-feeding, division-spewing populist pawns. The underground rats digging away, preparing for the collapse.
Yeah, clap your hands to the beat of MADNESS! I call it ILLNESS – one big, brown shit illness!
One day, these politicians and all the brainwashed brown-ass bastards who followed them will come and shit all over you and me. But I hope that from our graves, bright, colorful flowers will rise – so a new generation will remember these filthy shit pits who played with the life and future of this Earth.
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US-Präsident Trump und Kreml-Chef Putin haben telefoniert und sich offenbar auf sofortige Verhandlungen zum Ukraine-Krieg geeinigt. Was bedeutet das jetzt militärisch – ist das der Durchbruch zum Frieden? Gustav Gressel: Das ist nicht der Durchbruch zum großen Frieden, das ist der Durchbruch zum großen Krieg. Jetzt ist es sicher, wirklich sicher, dass es kein auf die Ukraine begrenzter Krieg bleiben wird. Wir werden in den nächsten Jahren, wenn nicht Monaten, einen Großkrieg um Europa haben.
Was bringt Sie zu dieser Einschätzung?
Die Ukraine wird unter den Bus geschmissen. Jeder Waffenstillstand, von dem Trump schwafelt, wird nicht lange halten, ohne amerikanische Waffenunterstützung und ohne ernste Sicherheitsgarantien.
Die USA haben gestern in Brüssel deutlich gemacht, dass sie Zugeständnisse von Kiew erwarten – einen Verzicht auf einen Nato-Beitritt. Außerdem sollen die Europäer die Ukraine weitgehend alleine unterstützen und einen Frieden militärisch absichern - ohne amerikanische Truppen.
Einen Waffenstillstand auf Treu und Glauben wird Putin nicht ernst nehmen. Für Russland dienen diese Verhandlungen nur zur Schaffung für einen günstigeren Fortsetzungskrieg, zu besseren Bedingungen, als es diesen Krieg führen kann. Und das hat Putin mit seinem Telefonat erreicht, indem er Trump geschmeichelt hat und Trump hinters Licht geführt hat.
Was wird Putin von Trump wohl verlangt haben?
Trump ist ein extrem begrenzter, narzisstischer Mensch und dementsprechend ist er Putin voll auf den Leim gegangen. Putin wird ihm persönlich geschmeichelt haben, das sieht man auch an Trumps Aussagen über die glorreiche Vergangenheit. Der gefuchste KGBler hat den Volksschüler Trump aufs Parkett geführt und ist mit ihm Schlitten gefahren.
Und jetzt?
Europa kann aus eigener Kraft die Ukraine nicht im Krieg halten – weder in diesem, noch im Fortsetzungskrieg. Es bringt auch wenig, darüber zu sinnieren, wie man sich mit Trump arrangieren könnte. Er ist ein Feigling, der gegenüber Staaten, die mit ernsten Konsequenzen drohen, sofort zurückschreckt. Er zog schon vor China, Nordkorea und dem Iran den Schwanz ein, jetzt vor Russland. Anstatt nett zu ihm zu sein, braucht Europa Machtmittel, um Gegendruck aufzubauen.
Dabei sollte es keine Tabus geben: sofort aus dem Nichtverbreitungsvertrag auszusteigen, wäre eine überlegenswerte und auch rechtlich berechtigte Drohung. Denn das dieser Trump im Konfrontationsfall das amerikanische nukleare Gewicht in die Waagschale wirft, um einen Angriff auf Europa aufzuhalten, ist äußerst unwahrscheinlich.
Sie sprechen vom Atomwaffensperrvertrag, in dem sich die Kernwaffenstaaten auf das Ziel vollständiger nuklearer Abrüstung verpflichten und die Nichtkernwaffenstaaten auf den Verzicht von Nuklearwaffen.
Wir sehen, dass die Nuklearmächte, sowohl Russland als auch die USA, ihre Verpflichtungen im Nichtverbreitungsvertrag absolut nicht erfüllt haben. Denn diese Verpflichtungen gelten auch für die Sicherheit der übrigen Staaten nach UN-Charta. Das hat Russland schon gebrochen und die Amerikaner verteidigen es nicht. Im Gegenteil: Die Amerikaner benutzen ihr nukleares Privileg, um jetzt einfach Erpressungen zu fahren. So kann das nicht weiter gehen.
Was müsste Europa jetzt tun?
Wenn wir alle in ein gemeinsames europäisches oder im Extremfall auch deutsches Nuklearwaffenprogramm einzahlen, kommen wir auch auf die Trump-Forderung von fünf Prozent. Das ist aus meiner Sicht die einzige Art und Weise, die europäische Unabhängigkeit und Sicherheit zu bewahren. Wir müssen uns im Klaren sein: Russland geht es nicht um die Ukraine, Russland geht es darum, Europa zu beherrschen. Die Vernichtung der Ukraine ist die Vorbedingung, Europa zu beherrschen – jetzt ist dieses Ziel zum Greifen nah.
Für die deutsche Sicherheit ist es im Grunde unumgänglich, dass man über eine zuverlässige nukleare Abschreckung verfügt. Die amerikanische ist seit den vergangenen Tagen nicht mehr glaubwürdig. Soviel ist klar.
Damit könnte man einen Großkrieg noch abwenden?
Wir brauchen jetzt eine nukleare Abschreckung, die die Russen zurückweisen kann. Die Ukraine wurde angegriffen, weil sie das Budapester Memorandum und den NPT unterzeichnet hat. Die russische Armee ist den Europäern derzeit konventionell überlegen. Wenn, wie Hegseth in Brüssel sagte, die Europäer die konventionelle Verteidigung komplett selbst übernehmen müssen und Russland in der Ukraine siegt, stünde eine siegestrunkene, sich selbst überschätzende Armee an unserer Grenze, die nur durch Trumps entschlossene nukleare Drohung zurückgewiesen werden könnte. Aber an die glaubt keiner mehr.
Ein weiteres Problem ist, dass es aus Putins Sicht vorteilhafter ist, den Krieg um Europa schneller zu beginnen als später. Selbst, wenn wir jetzt die fünf Prozent investieren, bräuchte es Zeit, um Gerät zu produzieren, Soldaten auszubilden und so weiter. Je früher Putin angreift, desto besser für ihn. Die Zeit, die wir zur Nachrüstung gebraucht hätten, hätte uns ja die Ukraine erkämpft. Die wird aber jetzt an den Abgrund getrieben.
Aber wir sollten zumindest versuchen, diesen großen europäischen Krieg noch aus eigener Kraft abzuwenden. Ob sich das überhaupt machen lässt, ist fraglich. Das hängt natürlich mit den Versäumnissen der Europäer in den letzten 30 Jahren zusammen. Aber das ist vergossene Milch. Jetzt gilt es jede Anstrengung in die Abwendung dieses Krieges zu stecken: durch militärische Unterstützung der Ukraine und durch massive Nachrüstung ohne Tabus.
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Hektors Tod · Trojanischer Krieg

Hektors Tod · Trojanischer Krieg · Griechische Sage · Odyssee
Die Morgenröte stieg golden herauf, als Thetis mit den Waffen, die Hephaistos geschmiedet hatte, zurückkehrte. Voll Staunen und grimmiger Freude stand Achill vor dem Wunderwerk aus der Hand des Gottes. Es war die herrlichste Rüstung, die jemals ein Held getragen hatte. Achilleus schritt durch das Schiffslager und scheuchte die Griechen mit lautem Weckruf vom Lager auf. Wie freuten sich die Helden, die so lange vermisste Stimme zu hören! In aller Eile erschienen sie auf dem Versammlungsplatz. Aufgeregt scharten sie sich um ihre Anführer. Als endlich Ruhe eingetreten war, wandte sich Achilleus an Agamemnon: »Sohn des Atreus,«, sprach er, »lass uns den Streit beenden. Das Vergangene mag vergessen sein!« »Auch ich bin bereit zu büßen, was ich gefehlt«, erwiderte Agamemnon, »ich biete dir Sühne, Achilleus, soviel du begehrst!« Glücklich waren die Krieger zu hören, dass Achill sich nicht mehr fernhielt und dass er nun zum Kampf drängte. Willig reichte Agamemnon ihm die Hand zur Versöhnung und ließ alle Beutestücke, die man Achill einst vorenthalten hatte, in dessen Zelt zurücktragen. Dann rüstete sich Achilleus mit den göttlichen Geschenken des Hephaistos und bestieg seinen Streitwagen. Damit Achilleus nun nicht gegen das von den Göttern verhängte Schicksal Troja auf der Stelle eroberte, erlaubte Zeus jetzt den olympischen Göttern, sich am Kampf zu beteiligen und, nach eines jeden Gesinnung, den Griechen oder den Trojanern zu helfen. Im Getümmel des heranziehenden Trojanerheeres versuchte Achilleus, Hektor zu erspähen und ihn zum Zweikampf zu stellen. Als er ihn nirgends entdecken konnte, stieß er mitten in die Reihen der Troer hinein und trieb sie in Scharen vor sich her in die Fluten des Skamandros. Bald war der Fluss angefüllt mit den Leichen der Erschlagenen, bis der Flussgott Skamander ingrimmig dem Wüten des Helden Einhalt gebot. Von der Höhe der Stadtmauer beobachtete Priamos die Flucht der Seinen und ließ denen, die zur Stadt zurück flohen, die schützenden Tore öffnen. Hektor aber blieb auf dem Kampfplatz, ob Mutter und Vater ihn auch unter Tränen baten, sich zu schonen. Scham um die Flucht seiner Landsleute und wilde Streitlust trieben ihn, sich mit dem besten der Griechen im Kampf zu messen. Schon stürmte Achill heran, dem Kriegsgott gleich. Als Hektor seinem schrecklichen Blick begegnete und das Hohngeschrei vernahm, verlor er plötzlich allen Mut, und er wandte sich zur Flucht. Wütend verfolgte Achill den Fliehenden und jagte ihn um die Stadt. Dreimal umkreisten sie die Mauer, und wenn Hektor im Tor Schutz zu finden hoffte, so schnitt der schnelle Achill ihm in diesem Rennen auf Leben und Tod den Fluchtweg ab. Auf beiden Seiten ließen die Kämpfenden die Waffen sinken und starrten auf das erregende Schauspiel. Auch die Götter im Olymp verfolgten mit Anteilnahme den Kampf. Keiner von ihnen durfte helfend eingreifen, denn Hektors Stunde war gekommen. Zeus selber nahm die goldene Schicksalswaage zur Hand und legte zwei Todeslose hinein. Da sank die Waagschale des troischen Helden tief zum Schattenreich hinab. Endlich stellte sich Hektor zum Streit. Er wollte mit seinem Gegner einen ehrenvollen Entscheidungskampf ausmachen. Doch Achill fuhr ihn heftig an. »Nichts von Verträgen!« schrie er. »Beschwört etwa der Wolf mit dem Lamm einen Vertrag, ehe er es zerreißt?« Da griff Hektor zur Lanze. Er zeigte sich des Rufes würdig, der ihn seit je den tapfersten der Troer nannte. Der göttlichen Kraft des Griechen aber musste Hektor erliegen. Als er, von Achills Lanze zu Tode getroffen, in den Staub sank, umfingen ihn das Jubelgeschrei der Griechen und die Hass erfüllten Triumphworte des unversöhnlichen Feindes. Sterbend bat er den Sieger: »Lass mich nicht den Hunden zum Fraße liegen, edler Achilleus, sondern gib mich meinen Eltern zurück, dass sie mich ehrenvoll bestatten!«, »Schweig und stirb!« herrschte Achill ihn an. »Kein Lösegeld wird hoch genug sein, dich freizukaufen!« Er kannte kein Erbarmen mit dem gefallenen Gegner, in dem er den Mörder seines Freundes sah. In unmenschlichem Rachedurst band der grausame Sieger Hektors Leichnam an seinen Streitwagen und schleifte ihn in wildem Jagen durch den Sand und Staub, rings um Trojas Mauern! Welch ein Anblick war das für die greisen Eltern! Hekuba riss sich, wie von Sinnen in ihrem Mutterschmerz, den Schleier vom Haupt; Priamos ließ sich nur mit Mühe von seinen Getreuen zurückhalten, wollte zum Tor hinauszustürzen, um der schimpflichen Behandlung des Gefallenen Einhalt zu gebieten. Als letzte erfuhr Andromache das grausige Geschehen. Sie eilte auf die Mauer - und ein Blick offenbarte ihr das Entsetzliche: vor ihren Augen wurde der geliebte Gatte von Achills Rossen durch den Sand geschleift. Dunkelheit umhüllte ihre Sinne, in tiefer Ohnmacht sank sie zu Boden. Das Antlitz zur Erde gekehrt, lag Hektors Leiche unbestattet im Griechenlager, während Achilleus seinem toten Freund Patroklos eine prunkvolle Totenfeier rüsten ließ. Das ganze Heer gab dem Toten in feierlichem Zug das Geleit bis zu dem gewaltigen Scheiterhaufen, der am Meeresstrand errichtet war. In goldener Urne setzte Achill die Asche des Freundes bei. Auf die Bestattung folgten Leichenspiele zu Patroklos Ehren, und in wildem, ingrimmigem Hass bestieg Achill sodann seinen Streitwagen und schleifte den toten Hektor dreimal um das frische Grab des Freundes. In der Nacht erschien, mit reichen Lösegeschenken versehen, der greise Priamos im Zelt des Achilleus. Apollon hatte ihn durch ein Traumbild zu solchem Tun ermutigt, und der Götterbote Hermes hatte ihn sicher ins feindliche Lager geleitet. Von Gram gebeugt, warf sich der greise König vor dem Griechen auf die Knie. »Edler Achilleus«, bat Priamos, »gedenke deines Vaters, der gealtert ist wie ich, vielleicht auch in Not und Bedrängnis wie ich. Doch immer noch bleibt ihm die Hoffnung, seinen geliebten Sohn wiederzusehen. Ich aber habe durch deine Hand den Sohn verloren, der mir nicht wiederkehrt!« Achilleus wurde von dem Flehen des gebrochenen Greises so bewegt, dass er mit ihm Hektors Tod beweinte und Priamos Bitte erfüllte. Während er den König gastfrei bewirtete, ließ er Hektors entstellte Leiche waschen, salben und in saubere Tücher betten. »Zürne mir nicht, Patroklos«, bat er den gefallenen Freund, bevor er dem Priamos die Leiche zurückgab. Den Troern gewährte er Waffenruhe, damit sie ihren Helden ungestört bestatten könnten. Unter dem Schutz des Hermes verließ König Priamos, unbemerkt von den Wachen, mit seiner kostbaren Last das griechische Lager. Neun Tage währte die Totenfeier für Hektor, den tapfersten Helden der Trojaner. Nach dem Beschluss der Götter war es Achilleus bestimmt, bald nach Hektors Tod im Kampf zu fallen. Nun sollte sich das Schicksal an ihm erfüllen. Denn obwohl Sohn einer Göttin, war Achilleus nicht unsterblich. Als Thetis ihn nach seiner Geburt ins Feuer des Hephaistos und ins Wasser des Styx eingetaucht hatte, um ihn unverwundbar zu machen, blieb die Ferse, an der die Göttin den Knaben gehalten hatte, von Feuer und Wasser unberührt. Dass Achilleus an dieser Stelle verwundbar war, blieb aber ein Geheimnis der Götter. Immer erbitterter tobte der Kampf um Troja. Bis an die Stadttore trieb Achilleus die Feinde zurück, und schon schickte er sich an, die Doppelflügel des Skäischen Tores aus den Angeln zu heben, um seinen Kampfgenossen Eingang in die bewehrte Stadt zu erzwingen. Nun konnte Phoibos Apollon nicht mehr müssig bleiben, da es um das Schicksal der von ihm beschützten Stadt ging. Den Köcher auf dem Rücken, stieg er vom Olymp herab, und unverhüllt trat er dem Rasenden entgegen:,»Lass ab von den Troern! Und hüte dich, dass dich nicht einer der Unsterblichen vernichte!« Achilleus jedoch ließ sich in seiner Kampfeswut nicht mehr zurückhalten. Er scheute sich nicht, den Gott zu schmähen, und bedrohte ihn gar mit dem Speer. Da wandte Phoibos Apollon sich zornig ab, und, in schützendem Gewölk verborgen, schoss er seinen unfehlbaren Pfeil auf Achills verwundbare Ferse. Bis ans Herz hinan durchfuhr den Helden ein stechender Schmerz. Er stöhnte auf und fiel zu Boden. Dann aber zog Achilleus den Pfeil des unsichtbaren Schützen aus der tödlichen Wunde, noch einmal stürzte er sich ins Kampfgewühl und erschlug viele Feinde - doch dann verließ ihn die Kraft. So sank der göttergleiche Achilleus, den kein Sterblicher hatte besiegen können, in den Staub. Nur mit Mühe bargen seine treuen Kampfgenossen, Ajax und Odysseus, die Leiche des toten Helden. Tiefe Trauer herrschte im Griechenlager, unaufhörlich stieg das Klagegeschrei zum Himmel empor. Dann errichtete man einen Scheiterhaufen, wie er noch keinem Helden zuteil geworden war, schichtete um ihn die Beuterüstungen der Erschlagenen auf und tat unzählige Geschenke hinzu. Die Helden schnitten ihr Haar ab, auch die schöne Briseïs brachte ihrem Gebieter Locken von ihrem Haupthaar als letztes Geschenk und als Totenopfer. Unter dem Wehklagen der Krieger schlug die verzehrende Flamme empor. Der Windgott fuhr in die aufgeschichteten Bäume und entzündete sie zu heller Glut. Die Gebeine des Helden bargen die Waffenfreunde und senkten sie in ein Grab zur Seite seines Freundes Patroklos. Hektors Tod · Trojanischer Krieg · Griechische Sage · Odyssee Read the full article
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du hattest doch ein nacktfoto mit einem wuerfel | die hoelzernen wuerfel waren ins auto gefallen | nicht das rad des schicksals oder die eisernen wuerfel die in die waagschale geworfen wurden schnucki | fdf | fdf steht fuer freundin des fuehrers julia | marshall

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Nationen werden erachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waagschale. Jesaja 40,15 Du bist teuer, wertvoll in meinen Augen und ich habe dich lieb. Jesaja 43,4
Aus www.gute-saat.de
Über 2000 km entlang der westafrikanischen Küste von Namibia und Angola erstreckt sich die Namib-Wüste, die bis zu 150 km ins Landesinnere reicht. Sie gehört zu den trockensten Gebieten der Erde. Dennoch handelt es sich um eine faszinierende Landschaft, die ständig ihr Aussehen verändert. Dabei schichtet der Wind die riesigen Sanddünen zu immer neuen Gebilden um, die je nach Sonnenstand in beeindruckenden Farben und Formen erscheinen.
Immer mehr Touristen suchen die Einsamkeit und Ruhe der Wüste auf, um zu sich selbst zu finden. Da wird das Rieseln der Sandkörner beim Wandern der gewaltigen Dünen manchen daran denken lassen, wie winzig und unbedeutend er selbst ist im Getriebe des täglichen Lebens.
Einsam und unbedeutend - so fühlen sich viele in einer Zeit, die den Einzelnen und sein Schicksal immer mehr in den Hintergrund treten lässt. Und dann sagt unser Tagesvers, dass Gott sogar ganze Völker nur als „Sandkörner“ sieht! Ja, Gott wünscht, dass wir einen tiefen Eindruck von seiner Größe und Macht gewinnen, dass wir seine Rechte als Schöpfer und Herr anerkennen und Ihm Ehrfurcht entgegenbringen.
Andererseits ist keiner von uns für Gott wertlos oder unbedeutend. Er hat jeden als unverwechselbares Original planvoll geschaffen. Und Er wendet jedem seine Liebe zu. Paulus war von der Zuwendung Gottes in Jesus Christus zutiefst überwältigt, als er schrieb: „Der Sohn Gottes hat mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben“ (Galater 2,20).
Täglich mehr unter www.gute-saat.de
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Worte sind schwere Gewichte in der Waagschale ihrer Konsequenzen dessen Auswirkungen man nicht abschätzen kann. Jedes Wort in seiner Offenbarung kann Gleichgewicht schaffen, aber auch das Ungleichgewicht in die Zerstörung. Schweigen ist Beherrschung und das Bewusstsein dessen Gunst, auch wenn die andere Schale darunter leidet.
Gespräche verstummen zur folgend richtiger Zeit und etablieren die Ergebnisse hinter den Aussagen im Kopf. Die Waagschale muss ausgewogen bleiben, auch mit dem Wissen, dass das Gewicht des gewünschten Wortes sich auf die andere Seite wiegt.
Was man Denkt und was man Fühlt muss immer eine Wahrhaftigkeit in der Lüge sein, doch niemals die Wirklichkeit.
Die Wahrheit ist eine scharfe Klinge!
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Kleinanleger-Studie: Ihr Einfluss und Verhalten auf dem Krypto-Markt
Millionen von Kleinanlegern investieren inzwischen in Kryptowährungen, sodass es sich längst nicht mehr nur um ein Nischen-Asset handelt. Millionen von Kleinanlegern investieren inzwischen in Kryptowährungen, sodass es sich längst nicht mehr nur um ein Nischen-Asset handelt. Welche Token diese bevorzugen und welches Gewicht sie auf die Waagschale bringen, zeigt eine neue Infografik von…

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Gasse
Vor der Gasse des Warburg Institutes sind im Moment, während der Baumaßnahmen, Tafeln angebracht, die etwas zur Geschichte des Institutes erzählen. Hier wird noch einmal der Mythos von dem legendären Deal zwischen Aby und Max erzählt (das ist fast schon ein Text, der lebenslänglich aufgehängt gehört, vor allem, soweit er als Ausweis des Dogmas großer Trennung auftaucht). Das berühmte Foto von der Kuratoriumssitzung des Sommers 1929, derjenigen, für die Warburg das amtliche Schreiben Vor dem Kuratorium entwirft und in dem er nicht einfach vom Pendeln, sondern vom Pendelgang (wie von einer bürokratischen Einrichtung, einem Corridor) spricht, das sieht man hier (also auch, wie Warburg hier seine Hände zu einer Waagschale formt).
Und man sieht das Schiff, das jeder deutsche Jurastudent und jede deutsche Jurastudentin im ersten Semester kennen lernt (wenn die denn das Urteil und die Akten studieren). Das ist sie SS Hermia, das Schiff, auf dem einmal Haakjöringsköd transportiert und dann im Hamburger Hafen beschlagnahmt wurde. Das Haakjöringsköd-Fall, den das Reichsgericht zu entscheiden hatte, ist ein Schulklassiker für Dogmatik der Anfechtbarkeit von Willenserklärungen geworden. Ist Haakjöringsköd Haiflischfleisch? Walfischfleisch? Lies RG 99, 147 ff.
Später transportiert das gleiche Schiff Aby Warburgs Sammlung nach London, also sieht man das Foto des unter juristischen Nerds berühmten Dampfers hier. Rudolf Wiethölter hatte mich im Mittwochsseminar auf diese historische Zufälligkeit hingewiesen (nach meinem ersten Referat über Marc Amstutz dort, weil ich Bilder angeschleppt und an die Bibliotheksregale gepinnt hatte). Er sagte, ihn hätte einmal ein Student in der Vorlesung darauf hingewiesen. Da muss bei ihm erstens ein Student gesessen haben, der an Einführung ins Zivilrecht so interessiert war, wie an Aby Warburg, und der zweitens Rudolf Wiethölter treffend einschätze, nämlich dass Wiethölter der Richtige sei, ihm so eine Geschichte anzuvertrauen, weil sie dort nicht vergessen wird, auch wenn sich angeblich ihr Sinn nicht erschließt. Im besten Fall ist Geschichte freie Assoziation, die muss kein (Plan-)Ziel erfüllen. Nichts ist von selbst mit nichts verbunden, nichts ist von selbst mit allem verbunden: Im besten Fall ist etwas mit etwas durch freie Assoziation verbunden.
Kein vertun: so etwas ist denen, die ihre Macht auf sogenannte Kompetenz stützen und behaupten, bestimme Verbindungen seien erstens etabliert (andere aber nicht) und zweitens ihnen sicher, ist freie Assoziation ein Albtraum, ich nenne jetzt keine Namen.
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Energiewende der Empörung
Manova: »Majestätsbeleidigung erlebte 2024 eine Renaissance. Mehr noch. Die Abmahnung derselben wurde zu einem regelrechten Geschäftszweig. Unternehmen wie „SO DONE“ verdienen sich mit dem teils KI-basierten Hate-Speech-Hunting eine goldene Nase. Systematisch flattern Strafanzeigen wegen Volksverhetzung in die Briefkästen von Bürgern, die sich im Netz oder in der analogen Öffentlichkeit entweder etwas forsch oder wirklich beleidigend zu Politikern geäußert haben. Nicht selten werden die Strafanzeigen höchstpersönlich von der Polizei zu kriminell frühen Uhrzeiten überreicht. Die damit verbundene Einschüchterung und Implementierung der Schere im Kopf ist das eine. Das andere ist der Energieabfluss, der durch die Strafzahlungen erstmals so richtig sichtbar wird. Selbst wenn sich die Geldstrafen im Bereich von unter 5.000 Euro bewegen, kann das in Zeiten von politisch herbeigeführter Inflation empfindlich schmerzen oder gar existenzvernichtend sein. Angesichts der schieren Menge und der Systematik, mit der Strafanzeigen geradezu automatisiert gestellt werden, steht der Vorwurf im Raum, dass die Triebfeder dahinter weniger verletzte Gefühle sind als Macht- und Geldinteressen. Nicht nur, dass sich Politiker in ihrer narzisstischen Selbstherrlichkeit daran berauschen können, ihre Kritiker mundtot zu machen; nein, sie füllen sich dabei auch noch die Taschen – zusätzlich zu ihrem sowieso schon dekadenten Abgeordnetengehalt. Während ernsthafte Beleidigungen aus gutem Grund strafbar sind und unterlassen werden sollten, liegt in der anderen Waagschale die Verhältnismäßigkeit. Die ist nicht mehr gegeben, wenn sich die potenziell beleidigende Kritik in kleinkalibrigen Wörtern wie „Schwachkopf“ ausdrückt oder einen erkennbar satirischen Charakter hat. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, Politiker, teils auch mit drastischen Worten, zu kritisieren? Was auf den ersten Blick wie ein feiges Kleinbeigeben wirken könnte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als etwas durchaus Emanzipatorisches. Ob Beleidigungen wie „Schwachkopf“ oder „Kriegstreiberin“ die betreffenden Politiker wirklich in beeinträchtigender Weise verletzen, ist fraglich. Was solche Politiker hingegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verletzen würde, ist vor allen Dingen eines: ignoriert zu werden. Während also die kalte Schulter Politikern die Energie entziehen würde, bliebe diese Energie — auch in monetärer Form — bei kritischen Bürgern. Es ist durchaus eine Überlegung wert, auf diese Weise neue Wege einzuschlagen, sodass Politiker nur noch als Randgestalten erscheinen, während der Souverän in den Mittelpunkt rückt. http://dlvr.it/THH3yn «
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Der deutsche Rechtsstaat legt mit dem ukraine-Konflikt die Säulen der Menschenrechte in eine Waagschale und wie die geopolitische Lage in dem Krisengebiet kompromittieren sich die Machtverhältnisse aus Sicht der Moral doch die Wetter Aussichten außerhalbgesehen vom Klimawandel werden ansatzweise gemischt. Wie das Wetter vor Ort ist am Tag der jeweiligen Tätigkeit in ihrer Kernfunktion zu betrachten.
Dies waren weder die Wetternachrichten aber in Anbetracht der Uhrzeit die Lottozahlen ohne gewähr mit einem Augenzwinkern
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